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Einbrüche im Dutzend: 5 in Unna, der nun sechste in Frömern, 6 im Nordkreis

Ein rundes Dutzend Einbrüche bzw. Versuche hat sich mit Stand vom heutigen Vormittag zu den bisher 46 im Advent hinzugesellt. Allein 5 Mal schlugen die Kriminellen wieder in Unna zu (davon 3 Mal in Königsborn und einmal an der Tankstelle an der Iserlohner Straße), ein weiteres Mal war Fröndenberg-Frömern betroffen (zum nun 6. Mal), die andere Hälfte der Einbrüche passierte im Nordkreis – in Kamen, Bergkamen und Selm.

Unna-Königsborn, Lange Wand, freistehendes Einfamilienhaus, Samstag 17:25 -20:45 Uhr, bisher unbekannte Täter schlugen die Fensterscheibe eines rückwärtigen Wohnzimmerfensters ein und durchsuchten alle Räume. Es wurde Schmuck und Bargeld entwendet.

Unna-Königsborn, Vaersthausener Str., Reihenhaus, Samstag 19:15-22:40 Uhr Bisher unbekannte Täter hebelten das Wohnzimmerfenster eines Reihenhauses auf und entwendeten u.a. Bargeld und Schmuck.

Unna-Königsborn, nochmal Vaersthausener Str., Mehrfamilienhaus, Samstag 18:00-19:20 Uhr, die Kriminellen hebelten die Terrassentür eines Mehrfamilienhauses auf und gelangten so in das Erdgeschoss. Es wurden Tablets, Bargeld und Schmuck entwendet.

Unna-Süd, Akazienweg, Einfamilienhaus, Samstag 14:00-18:00 Uhr, Einbrecher hebelten im hinteren Bereich des Hauses ein Wohnzimmerfenster auf und durchsuchten alle Räume und Schränke. Es wurde Schmuck und Bargeld entwendet.

Unna-Süd, Iserlohner Str., Total-Tankstelle – heute früh, kurz vor 1 Uhr: Gauner versuchten mit einem zuvor entwendeten ca. 40 cm großen Gullideckel, die Eingangstür der Tankstelle einzuschmeißen. Die Tür wurde beschädigt, hielt aber Stand.

Fröndenberg-Frömern, Kornweg, Einfamilienhaus, Freitag 09:30-21:00 Uhr Bisher unbekannte Täter schlugen die Glasscheibe des Wohnzimmerfensters auf und gelangten so ins Objekt – offensichtlich erlangten sie aber kein Diebesgut.

Kamen-Südkamen, Schöner Fleck, Einfamilienhaus, Samstag 19:15-21:30 Uhr – eine Fensterscheibe wurde eingestochen, die Täter drangen ins Haus ein. Angaben über die Beute liegen bisher nicht vor.

Kamen-Methler, Lanstroper Str., Einfamilienhaus, Samstag ca. 14:30 Uhr, nach Aufhebeln der Terrassentür wurden u.a. Schmuck und eine Digitalkamera entwendet.

Kamen, Derner Str., Einfamilienhaus, Freitag, 10:00 Uhr – Samstag 18:45 Uhr: Bisher unbekannte Täter drangen durch die Hauseingangstür in das Objekt und durchsuchten sämtliche Räume. An der Tür entstand erheblicher Sachschaden, Angaben über die Beute liegen bisher nicht vor.

Bergkamen-Rünthe, Grenzstr., Einfamilienhaus Samstag 14:50-16:10 Uhr Bisher unbekannte Täter hebelten die Terrassentür des Einfamilienhauses auf und durchsuchten nahezu alle Räume. Hinweise zur Beute liegen bisher nicht vor. Eine Nachbarin bemerkte drei Männer auf dem Grundstück. Die Ermittlungen dauern an, ggf. wird nachberichtet.

Selm-Cappenberg, Cappenberger Damm, Mehrfamilienhaus, Samstag 18:10-21:10 Uhr Bisher unbekannte Täter bohrten die Terrassentür des Hauses auf und gelangten so in das Objekt. Es wurden alle Räumlichkeiten und Behältnisse durchsucht, Angaben über die Beute liegen bisher nicht vor.

Selm, Alte Zechenbahn, dortiger Supermarkt, Sonntagfrüh 03:21 Uhr: Bisher unbekannte Täter haben mittels Hebelwerkzeug bzw. durch Treten gegen die Glasschiebetür versucht, in den Supermarkt einzubrechen. Vermutlich durch die Alarmanlage gestört, flüchteten die Täter.

Zusammen mit den 7 schon gemeldeten Einbrüchen vom Freitag sind das an diesem 2. Adventswochenende 19 angezeigte Fälle, 58 seit Freitag vor einer Woche.

Kommentare (2)

  • Wierumer

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    Zitat aus der „Zeit“ von heute zum Thema Wohnungseinbrüche:
    Polizei wird nicht ernst genommen
    Serienwohnungseinbrecher lassen sich von hohen Strafen nicht beeindrucken. Denn sie glauben erst gar nicht daran, entdeckt zu werden. Das hat eine Studie herausgefunden.
    Sie haben wenig Angst, durch die Polizei entdeckt zu werden. „Die Strafhöhe macht gar nicht so viel aus, sondern die Wahrscheinlichkeit, dass man wirklich entdeckt wird. Und die ist beim Wohnungseinbruch generell niedrig. In unserer bisherigen Studie haben wir gesehen, dass wirklich nur 2,6 Prozent der Einbrüche mit einer Verurteilung enden.“ Zitat Ende. In diesem Sinne Rot Grün in NRW : weitere Wachen schließen, von Neueinstellungen träumen statt die reale Personalreduzierung zu sehen. Weiterhin Überstunden schieben für Blitzmarathon und die Einhaltung der Stoppschilder in Bönen an der Bahnhofsstrasse oder in Holzwickede an der Stehfenstrasse.

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  • Helmut Brune

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    Sooooooooo viele. Schlimm!

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