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Einbruchswelle: Misstrauen bei angeblichen Firmenwagen – wie vorigen Freitag in Fröndenberg

14 Einbrüche nur am vergangenen Freitag, 7 neue schon wieder an diesem Freitag, 46 gemeldete Einbrüche seit vergangenem Freitagmorgen kreisweit ohne Lünen. Ddie Einbruchswelle hat den Kreis Unna mit voller Wucht erfasst. Umso aufmerkamer sollten alle Nachbarn gegenseitig auf ihre Grundstücke achtgeben und insbesondere auch bei verdächtigen Fahrzeugen mit auswärtigen Kennzeichen misstrauisch werden, die auffällig langsam durch Wohngebiete fahren oder vor Häusern stehen, deren Bewohner nicht daheim sind.

Aus solchen Fahrzeugen, oft sind es Transporter, werden nach Erfahrung der Polizei häufig Tatorte ausgespäht.

Am Freitag voriger Woche soll ein solches Fahrzeug in Fröndenberg gesichtet worden sein. Ein anonymer Hinweisgeber meldete sich am Samstagabend jedenfalls per Kommentar in unserer Redaktion und schilderte warnend sein Erlebnis – er hatte unseren Bericht über die Facebook-Hinweisgruppe „Der weiße Transporter und die Einbrecher in Unna“ von Januar 2015 gelesen und schreibt:

„Am Freitag, den 25. 11., habe ich den weißen Transporter beobachtet. Er hatte den Kennzeichen MA-TZ 5000 gehabt. Ein Mann stand neben dem Wagen und beobachtete ein Haus in Fröndenberg/Ruhr. Das Haus hatte alle Jalousien runter und sah so aus, als ob die Bewohner abwesend waren. Am Wagen war eine Beschriftung „Technologie usw.“.

Von draußen kann man das Innere des Transporters nichts sehen. Er sah wie ein Firmenwagen aus. Näher beobachtet stellt man jedoch weder Firmenadresse noch sonstige Kontaktadresse der Firma fest.

Der Fahrer stieg sofort ins Auto, als er mich gesehen hat. Ich habe ihn angesprochen und er wirkte dabei sehr nervös. Er besaß als angebliche Firma weder Visitenkarte noch konnte er schildern, welche Leistung er gerade in einem Haus, dessen Bewohner abwesend waren, erbringen wollte.

Ich ging weder zu meinem Fahrzeug und wollte die Polizei alarmieren. Da war er ganz schnell weggerast.

Es wird geraten, wachsam bei angeblichen Firmenfahrzeugen zu sein. Auch Fahrzeuge, die wiederholt vor einem Haus steht und dessen Fahrer verdächtigt wirkt, sollten registriert werden. Leider ist die Polizei bei diesem Problem wegen fehlender Kapazitäten überfordert.“

http://rundblick-unna.de/der-weisse-transporter-und-die-einbrecher-in-unna-und-seltsame-beobachtungen-in-massen-buerger-gruenden-online-selbsthilfegruppen/

 

 

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Solche Fahrzeuge sind immer Verdächtig. Bei uns haben wir eine What’s App Nachbarschaftshilfe, bei der auch die Polizei mit liest. Wenn jemand etwas Verdächtiges sieht und davon eine Meldung in der Gruppe macht, werden alle extra Aufmerksam. So kann man z.B. verfolgen, wohin das Fahrzeug fährt, was einen Polizeieinsatz präziser macht. Funktioniert wirklich Gut.

    Antworten

  • Silvia Rinke

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    Kommentare unserer Facebook-Community:

    Sven Arnt Da sind schon sehr gute Ansätze dabei, klasse wenn sich Nachbarschaft so organisiert. Natürlich muss man bissel aufpassen, dass am Ende die „Überwachung“ nicht Überhand nimmt, aber den Eindruck habe ich hier nicht. Es lohnt sich übrigens IMMER Fahrzeugyp,Farbe und Kennzeichen zu notieren, vielleicht klappt auch mal ein schnelles Foto auch von den Insassen. Das sind enorm wichtige Informationen für die Ermittlungsarbeit im Bereich Wohnungseinbruch. Auch eine direkte Information an die Polizei sollte, so denn Einsatzkräfte verfügbar sind, eine Kontrolle nach sich ziehen. Im Rahmen dieser Kontrolle sind dann zahlreiche Maßnahmen möglich, angefangen bei der Identitätsfeststellung, über die Durchsuchung des Kfz und der Personen usw. Stellt sich dabei sogar heraus, dass es sich tatsächlich um Mitglieder bestimmter Tätergruppierungen handelt, ist u.U. auch noch mehr möglich. Erkennungsdienstliche Behandlung usw. Es lohnt also sehr in der Nachbarschaft genau hinzusehen, wer sich da bewegt.

    Rundblick Unna (sia) Danke für deine fachkundigen Ergänzungen, Sven Arnt!

    Sven Arnt
    Sehr gerne. Die Polizei ist letztlich ohne Unterstützung der Bevölkerung in ihren Möglichkeiten deutlich eingeschränkt.

    Rundblick Unna (sia) Das hat der Hilfeappell unserer KPB Unna voriges Wochenende bei der Einbruchsflut deutlich gezeigt, Sven Arnt. Wir weisen unverdrossen weiter drauf hin!

    Helmut Brune Solche Fahrzeuge sind immer Verdächtig. Bei uns haben wir eine What’s App Nachbarschaftshilfe, bei der auch die Polizei mit liest. Wenn jemand etwas Verdächtiges sieht und davon eine Meldung in der Gruppe macht, werden alle extra Aufmerksam. So kann man z.B. verfolgen, wohin das Fahrzeug fährt, was einen Polizeieinsatz präziser macht. Funktioniert wirklich Gut.

    Britta Wobser
    Wow ! Gute Sache ! Super Idee !

    Rundblick Unna
    (sia) Solche Gruppen gibt es hier im Kreis Unna auch schon, sie sollten forciert werden, denn Aufmerksamkeit ist wirklich sooo wichtig!

    Britta Wobser Dann sollte man vielleicht mal die Nummern von den jeweiligen Ortsteilen/Dörfern veröffentlichen. . .

    Rundblick Unna Solche Gruppen gründen sich in der Regel in den jeweiligen örtlichen Facebookgruppen.

    Roberto Lorini Der weiße Transporter – eine unendliche Geschichte 😆


    Rundblick Unna
    Ja…. und immer ist er weiß!!!


    Arndt Schulte
    Viele sind doch selbst schuld oder deren Nachbarn. Der aktuelle Trend seinen Metallschrott auf den Gehweg vor das Haus zu legen legitimiert doch rumänische Banden sich auf Grundstücken umzusehen, denn oftmals wird beim einsammeln dann noch das Grundstück betreten mit dem Stichwort “ wir dachten sie hätten noch mehr „! Teilweise wird dann noch der direkte Nachbar besucht. Wer jetzt meint das wäre doch etwas weit hergeholt bei einem Einbruch in Stockum lag am Tag davor noch beim Nachbarn der Schrott auf dem Gehweg. Welche bessere Ausrede können die Banden haben um langsam durch die Gemeinden zu fahren als das sie den Unrat der ansässigen aufsammeln? Die Faulheit einiger ihren Müll selbst ordentlich zu entsorgen öffnet Einbrechern Hof und Tür!


    Stefanus Maxus
    Entweder den Schrott in die Wertstofftonne, zum stationären Schrotthändler oder ab damit zum Wertstoffhof! Entzieht den Kriminellen und den Sozialbetrügern unter den „Schrotthändlern“ die Grundlage und senkt die Entsorgungskosten des Kreises. Es gibt sicher auch noch ein paar „echte“ „Lumpenmänner“, nur davon habe ich schon lange keinen mehr gesehen…


    Dagmar Kuhn
    Ja und? Dann beobachtet man vielleicht so einen Transporter, gibt noch die nr an die Polizei weiter. Ja und dann? Bevor nix passiert ist, greift die Polizei ja auch nicht ein. Und langsam an irgendwelchen Häusern vorbeizufahren,mag verdächtig erscheinen, aber es ist nicht verboten.

    Arndt Schulte Ach Dagmar mal wieder👎 vor 14 Tagen habe ich ein verdächtiges Verhalten gemeldet 5 Minuten später waren die Cops da und haben Personalien aufgenommen. Glaubst du etwa das die an dem Tag noch iwo einbrechen? Nichts tun diese Einstellung scheint dir gut zu gefallen ne? Jeder ach nur kleinste Hinweis kann nur helfen Werte Dagmar.

    Dagmar Kuhn Ne.nichtstun is doof. Aber es heisst ja immer solange nix passiert ist können wir nicht handeln
    Oder wsrum werden aus stalkingopfer Todesopfer?


    Sven Arnt
    Dagmar Stalking ist ein eigenständiger Straftatbestand und im Rahmen des rechtlich möglichen wird seitens der Polizei auch gehandelt. Und natürlich wird nicht aus jedem Stalkingopfer ein Todesopfer, schreiben Sie doch nicht so einen Unsinn. Hier geht es grade um Wohnungseinbruch und nicht um das ohnehin schon schwierige Feld des Stalkings.

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