Rundblick-Unna » Ein Verbrechen, das sprachlos macht – der Fall Marcel H.

Ein Verbrechen, das sprachlos macht – der Fall Marcel H.

Liebe Leserinnen und Leser, ich habe mir die heutige Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund angesehen, um einen neutralen und informativen Bericht zu verfassen – auch wenn es bestimmt schon genug Medien gibt, die dieses tun. Als die Konferenz beendet war, habe ich mir gewünscht, ich hätte es nicht getan.

 

Was auffiel, war, dass alle Beteiligten erleichtert aber auch erschöpft schienen. Man habe Kraft gelassen, berichtete die Bochumer Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier. Immer wieder wurde betont, wie ungewöhnlich und anstrengend sich die Fahndung nach dem mutmaßlichen Kindsmörder gestaltet hat. „Keiner der Kollegen hat auf die Uhr geschaut. Keiner hat nach der Zwölf-Stunden-Schicht einfach so Feierabend machen können“, so Wittmeier. Sie habe in ihrer beruflichen Laufbahn noch keinen Fall erlebt, der sie persönlich so betroffen gemacht habe, auch die Polizeibeamten seien voller Trauer.

Dies bestätigte zuvor auch der Präsident der Dortmunder Polizei, Gregor Lange. Für die beteiligten Polizeibeamten sei es ein ungewöhnlicher Einsatz gewesen, der schwer zu bewältigen ist.

Was aber hat nun hartgesottene Polizisten so schockiert? Es war die Brutalität, die Gefühlskälte, die Mordlust und die unfassbare Sinnlosigkeit des Verbrechens. Klaus-Peter Lipphaus, Leiter der Mordkommission Bochum, schildert den Ablauf der schrecklichen Verbrechen.

Wenn schon nicht sterben – dann Knast

Der mutmaßliche Mörder Marcel H. wollte sich das Leben nehmen. Er hatte eine Absage der Bundeswehr erhalten, mehrere weitere Absagen auf Bewerbungen und habe nach einem Umzug seiner Eltern keinen Zugang mehr zum Internet gehabt. Der 19-jährige, der nach eigenen Angaben computer- und spielsüchtig ist, habe daraufhin im Keller seiner alten Wohnadresse versucht, sich zu umzubringen. Doch seine Versuche schlugen fehl und er beschloss: Wenn schon nicht sterben – dann ins Gefängnis kommen.

Er wollte jemanden töten. Aus reiner Mordlust. Dass es den 9-jähringen Jaden traf, war wohl unglücklicher Zufall. Unter einem Vorwand lockte er das Kind aus dem Nachbarhaus in den Keller und tötete es mit nicht weniger als 52 Messerstichen. Er machte Bilder von der Leiche des Kindes und verschickte sie, zusammen mit emotionslosen Sprachnachrichten, per WhatsApp an mehrere Bekannte, bevor er sich in einem nahegelegenen Waldstück versteckte.

Einer dieser Bekannten benachrichtigte die Polizei, welche zeitgleich mit den Eltern am Tatort eintraf und die Leiche des Kindes fand – die Grausamkeit, die Unfassbarkeit eines solchen Erlebnisses liegt wohl jenseits menschlicher Vorstellungskraft.

Die Ermittler sprechen von einem Overkill

Marcel H. hingegen versteckte sich noch am selben Abend bei einem Bekannten. Man spielte Computer, aß gemeinsam und ging dann zu Bett. Als der 22-jährige Mann ihn am nächsten Morgen mit der Fahndung wegen Mordes konfrontierte, musste auch er sterben. Mit 68 Messerstichen und Gewalt gegen den Hals tötete Marcel H. seinen Bekannten und bedeckte den Leichnam mit Decken. „Man spricht in solchen Fällen von „Übertöten““, sagt Hans-Peter Lipphaus. Overkill. Während ganz Nordrhein-Westfalen auf der fieberhaften Suche nach ihm war, blieb er in der Wohnung. Bis er beschloss, sich zu stellen.

Der Polizei nach war der Fahndungsdruck über Fernsehen und besonders Internet, sowie die in Herne verteilten Flugzettel, ausschlaggebend. Zuvor zündete er jedoch seinen Unterschlupf an – ungeachtet dessen, dass in dem Haus mehrere weitere Personen zu Schaden hätten kommen können. „Er tat dies nach eigenen Angaben, um Beweise zu vernichten“, so Lipphaus.

Eiskalt und geständig

Das Bild, das Marcel H. mit Messer in der Tatortwohnung zeigt, stamme wohl auch von ihm, so die Polizei. Wer das Foto ins Internet stellte, ist nicht bekannt. Ebenso gehen die Beamten davon aus, dass die Chat-Informationen sowie auch das Foto des Hundes nichts mit der Tat zu tun haben. Diese Fake-Darstellungen haben die Arbeit der Polizei massiv behindert, die Bevölkerung verunsichert und Arbeitskräfte verschwendet. Die Polizei ermittelt nach den Verantwortlichen.

Marcel H. hingegen ist geständig. Er gestand beide Morde. Eiskalt sei er, er rede viel – nein, vielmehr diktiere er den Beamten, was er zu sagen hat. „Ich habe schon viel Elend miterlebt, aber ein Mordfall wie dieser geht unter die Haut. So etwas habe ich noch nicht erlebt“, sagt Klaus-Peter Lipphaus und man glaubt es ihm sofort.

Warum die Wohnung anzünden, wenn man sich gleich darauf selber stellt? Was hatte es mit der vermeintlichen Nachricht über das „120-Kilo-Biest“ auf sich? Warum war zuerst von zwei Toten in der Wohnung die Rede? All diese Fragen müssen noch geklärt werden.

Fragen, Furcht und Fassungslosigkeit

Zurück bleiben viele Fragen und noch mehr fassungsloses Entsetzen.

Was muss in einem Leben schief laufen, dass ein so junger Mensch zu einem so gefühlskalten Monster wird? Was hat den Overkill ausgelöst? Hätten die Taten verhindert werden können? Wie viele wie ihn gibt es noch da draußen? Hat ihn wirklich der Fahndungsdruck zur Aufgabe bewogen oder ist es eine Art perverser Berühmtheit die ihn aus dem Versteck gelockt hat? Sonnt er sich im Entsetzen der Menschen? Fühlt er sich gefeiert, von der Aufmerksamkeit, die die Medien, die wir alle ihm verschaffen? Geben wir einem Monster zu viel Raum?

 

Nach der Pressekonferenz habe ich sehr still an meinem Schreibtisch gesessen. Dann stand ich auf und nahm meine Kinder in den Arm. Und hielt sie ganz fest.

Und ich hoffe, dass aus ihnen keine Monster werden. Und sie niemals einem begegnen.

 

Kommentare (32)

  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Wahrscheinlich gibt’s jetzt wieder ne Diskussion über „killerspiele“.

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  • Jasmin Schhr via Facebook

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    Sebastian SchHr

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  • Jessy Bra via Facebook

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    Ich habe die Pressekonferenz auch gesehen und war – nach der Eigenbeweihräucherung durch die Polizei zu Beginn – fassungslos, sprachlos, traurig und wütend zugleich. Mein 1. Gedanke war auch, das Marcel H. eine Bühne brauchte um 1x im Leben im Mittelpunkt zu stehen. Der Typ ist psychisch krank und ich dachte wirklich, dass wir in unserer heutigen Zeit so weit sind, die Art von Psychopathen eher zu erkennen 😢😢
    Mein Beileid an die Familie des kleinen Jaden und des jungen Mannes.
    Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schon schlimm, aber durch diese Brutalität und Sinnlosigkeit 😢😢😢
    In was für einer kranken Welt leben wir?

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  • Andre Heyn via Facebook

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    „Was muss in einem Leben schief laufen, dass ein so junger Mensch zu einem so gefühlskalten Monster wird?“

    Ich versuche diese Frage mal gang leicht zu beantworten mit nur einem Satz: Es ist die Gesellschaft in der wir leben!

    Es fängt doch schon in der Grundschule an, das Mobben, du bist zu dick, zu klein, zu groß oder was auch immer.
    Durch viele Medien wird es noch weiter angespitzt -> du musst so und so aussehen das bist du krass, sexy oder whatever.
    Du trägst günstige Schuhe weil deine Eltern nicht viel Geld haben also bist du uncool. Du hast nicht das neuste Handy, du bist uncool. Die Liste ist lang.

    Dazu noch sein Frust wegen den absagen der Bewerbungen. Sowas mache ich auch gerade durch. (Keine Angst ich werde kein Monster) Aber ich weiß langsam schon nicht mehr wo ich mich bewerben soll da ich fast alles durch habe. Mache im Moment einfach einen Job damit ich nicht rum sitze.
    Aber diesen Frust kann ich nachvollziehen.

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    • Britta Wobser via Facebook

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      Frust ? Jeder hat mal einen oder mehrere schlechte Tage es läuft halt nicht immer rund oder nach Plan. Man sollte versuchen seine Denkweise positiv zu beeinflussen,eine Art Wünsche ans Universum schicken. Falls es nicht klappt oder man frustriert bleibt,sollte man einen Arzt aufsuchen…
      Ich kann es nicht nachvollziehen,aus Frust jemand anderem zu schaden. Jeder ist seines Glückes Schmied. . . Viel Glück weiterhin 🍀

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Ich kann den Frust nachvollziehen. Nicht das er aus Frust jemand anderem geschadet hat.

      Natürlich bleibe ich dran und such immer weiter, irgendwann klappt’s.
      Danke :)

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Das gab es schon immer und trotzdem ist nicht jeder Mensch zum Mörder mutiert

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Und Kindermörder hat es leider auch schon immer gegeben 😩

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    • Heike Alter via Facebook

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      das was Andre sagt ist auf der einen Seite korrekt… Druck…. gestern erzählten mir meine Kids, dass am Mittwoch 2 Kinder aus dem Unterricht abgeholt wurden…von der Polizei /das ist kein Hörensagen).. sie wurden beobachtet beim Drogenkauf… die beiden Kids sind 14 Jahre jung… der „Dealer“ soll angeblich 12 sein (ich weiss nicht ob das mit dem Dealer stimmt – 12 ) einen Tag zuvor wurde einem meiner Söhne an die Gurgel gegangen weil er der Aufsichtslehrerin auf dem Schulhof “ gepetzt“ har, dass Kinder auf dem Schulklo rauchen…. ich frage mich dann ehrlich gesagt auch : was isst in der Erziehung falsch gelaufen ?

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Heike Alter das kann man nicht auf schlechte Kindheit schieben, da sollte man mal bei der gänzlich antiautoritären Erziehung anfangen, den Kindern werden doch heute keine Grenzen mehr gesetzt, Wildwuchs vom 1 Lebensalter an. Freie Entwicklung oder was noch mehr für einen scheiss die letzten 20 Jahre verzapft wurden. Wenn der Mensch keine Grenzen mehr bei gebracht bekommt, wird er zum Monster, Tier kann man ja gar nicht mehr sagen, der Mensch ist nicht friedfertig, er artet aus, kennt er keine Grenzen ohne das ihm was passiert und was diese Kinder sehr gut Wissen, das ihnen absolut nichts passiert oder passieren kann, weder von den Eltern her noch von der Staatsgewalt

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  • Katja Mette via Facebook

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    Warum nur 😟
    Das macht so sprachlos 😔

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  • Helmut Brune

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    Daß das ein schockendes Erlebnis war, kann ich sehr gut Nachempfinden. Solch eine Gefühlskälte macht einen Fassungslos. Schrecklich Sinnlos, solche Taten. Ich hoffe, daß du es gut verarbeiten kannst, Tanja.

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    • Tanja Nolte via Facebook

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      Danke, Helmut, ich verarbeite durch das Schreiben. Aber ich gebe zu, dass ich Albträume hatte letzte Nacht…

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  • Psy Brina Kush via Facebook

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    Aber was ist denn mit den Eltern des Mörders? Da hört man nur das die ausgezogen sind. Natürlich muss man vorsichtig sein was man schreibt aber wer weiss was er da durchmachen musste. Und das die ihm nicht schon vorher geholfen haben verstehe ich nicht. Hoffe nur das dieser junge nicht mehr frei kommt.

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  • Ariane Brochtrop via Facebook

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    OMG… der kann einem richtig leid tun… mit 19 Jahren… EINE Absage bekommen… die Bundeswehr ist ja auch die einzige Institut die Job’s anbietet. Andre Heyn… bei so vielen Absagen, verzweifeln aber immer noch die Hoffnung haben… es wird schon – das ist die richtige Einstellung. Immer wieder aufstehen.
    Ich glaube jeder hat in der Schule und im Berufsleben nicht immer leichte Tage gehabt… aber zu feige und zu dumm zu sein sich selber umzubringen und stattdessen andere zu töten noch dazu in so einem Blutrausch… das kann ich nicht nachvollziehen. Ich glaube, es gibt Menschen die viel schlimmere Dinge erlebt haben und nicht zu solchen Mördern geworden sind. Aber irgendeinen Grund muss man ja finden um so eine Tat zu rechtfertigen… dann war es halt einfach ne schlechte Kindheit. Heutzutage kommt man immer damit durch.

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Ich frag nich Grad ob Du meinen Text richtig gelesen hast. Nirgendwo Rede ich die Tat schön oder rechtfertige sie. Ich hab lediglich eine Antwort darauf gegeben wie ein junger Mensch zum Monster wird/werden kann. Nicht mehr nicht weniger.
      Wahrscheinlich hast du auch den Bericht nicht richtig gelesen. Sonst würdest du nicht nur die Absage der Bundeswehr erwähnen.

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    • Ariane Brochtrop via Facebook

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      Nun ja… dein Part hat bei ‚Immer wieder aufstehen ‚ geendet… daher auch ein Abatz.
      Warum sollte ich den kompletten Bericht nochmals erwähnen… für mich ist Fakt… das sowas nicht zu rechtfertigen ist… und es werden noch mehr Details ans Licht kommen… die wir mit unserem Denken nicht nachvollziehen können.

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Und nochmals ich rechtfertige diese Tat nicht im geringsten!!! Die ist weder schön zu reden noch zu rechtfertigen…

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    • Steffi Stein via Facebook

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      ich bin der Meinung, das dieses Monster, wie auch geschrieben wurde, Spielsüchtig, Computerspiele, zu viel Monsterspiele gespielt hat, diese Spiele haße ich, wenn es ihm zu langweilig geworden ist, am PC, kommt der zweite Schritt, manche kommen klar, andere wollen mehr, das ist schon krank! Hoffentlich wird ein Urteil gesprochen, das dieses Monster nie wieder draußen frei rum laufen kann, Lebenslang mit anschließender Sicherheitsverwahrung! In Amerika gibt es drei Staaten, da gibt es noch die Todesstrafe, da hätte er sein müssen, schade! Ich hoffe, das seine Zellengenossen das richtige tun. 3:)

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    • Andre Heyn via Facebook

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      Och nö jetzt bitte nicht die Diskussion über Computer spiele…

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    • Patrick Be via Facebook

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      Genau „Killerspiele“ machen Menschen zu Mördern.
      Und Farmsimulator macht sie zu Bauern?

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  • Randolphir Már Rodenstockson via Facebook

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    Na vielleicht trinkt man zusammen nach Einsatzende ein Bierken – wie früher …

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  • Simone Kü via Facebook

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    Ich hoffe nur das er für immer hinter Gitter kommt und hoffe das er keinen Freigang irgendwann erhält, wo er dann stiften geht.

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  • Chrissy Westh via Facebook

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    Find es Schrecklich. Wie es hier erwähnt wurde liegt es an unserem Gesellschaftsleben. Wenn man ein Kind zur Welt bringt – wird es IMMER das Kind als solches sein. Egal wie alt es ist. Auf VerantwortungsEbene und deren Bewusstsein diesem wird – aus Gründen welche immer – ÜBERSEHEN. Im Leben hat ALLES seinen Grund und es gehören auch IMMER 2 dazu. Bedingt durch unserem heutigen Leben in unserer heutigen GesellschaftsHierarchie wissen wir was abgeht. Wir halten die Augen unsere Mitmenschen meisten geschlossen – als dass wir sie geöffnet halten und auf Menschen zugehen. Wen wundert es. Statstisch gesehen würde ich sagen, wenn der „interne“ Druck bedingt des Existenzenminimums – weil wir auf materiellen Basis den Hals NICHT voll bekommen. Bedanken wir uns bei der Politik die erheblich FEHLENTSCHEIDUNGEN treffen was unserer Aller betreffen, wenn es Bsp. um die SICHERHEIT unserer Existenzen geht, u.a. Fakt ist z.B. Familientragödien dentenziell steigend. U.a. auch was die Gesundheitreform betreffend ist es mit sehr HOHER Wartezeit vebunden, dass ein Termin für eine Innanspruchnahme psychologier Hilfe SEHR enorm ist. Junge Menschen werden meist nach der erste Sitzung SOFORT mit z. B. Antidepressiva die abhängig machen -VERDONNERT. NUR ein Beispiel von Tausend.

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  • Andy Fischer via Facebook

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    Die letzten Tage haben gezeigt,das wir in einem Irrenhaus leben. Ein 19jähriger ermordet aus Langeweile ein Kind,ein Bereicherer rennt mit einer Axt am Hbf in Düsseldorf herum und es gibt tätsächlich dann „Experten & Gutachter“ die von Psychose und Verständnis sprechen.Vergewaltigungen sollen als Erlebnis bezeichnet werden und täglich häufigen sich die Fälle von Verbrechen fremdartiger Kreaturen.Dieser Möchtegernstaat will dem Michel suggerieren ,das er sicher ist .Die Tatsache ist genau das Gegenteil.Hätte sich die Kreatur in Herne nicht selbst gestellt,würden die den noch immer suchen.Das so eine Gestalt im Weltnetz noch eine Art Fangemeinde hat spricht für den „Modernen Zeitgeist“.Die heutige Gesellschaft hat weder Achtung vor dem Menschen,dem Tier und fremden Eigentum.Jeden Tag eine neue Horrormeldung,ein neues Verbrechen,eine Steigerung des Wahnsinns.Taten wie diese könnten in so manchen Geisteskranken Soziopathen den Wunsch nach „Steigerung“ entfachen.In knapp einer Woche wird der Bunzelbürger wieder zur Tagesordnung übergehen und vor lauter Blödsinn in den Medien (Dokusoaps,Spielshows etc) & Merkel und Schulzpropaganda den gewohnten Weg gehen.

    Die gewohnten Feindbilder werden dann wieder herausgholt,welche NationalistenTrump,Fußballfans,Rocker & Alte Damen ,die geschichtliche Dinge in Frage stellen und Michel konsumiert froh den Abfall der Neuen Zeitrechnung.weiter. Eine Generation & Nation auf dem Weg nach ganz unten.Diese Neue Zeit kotzt einen nur noch an.Alte Werte wie Volk,Heimat,Sitte & Anstand ,welche früher Primärtugenden waren,sind heute lediglich,wenn noch überhaupt noch Sekundärwerte.Das Kranke und Abnormale wird hier auf den Thron der Leitkultur gehoben und wie die Irren huldigen Schlafschafe und Blinde diesen Wahnsinn.

    Wir brauchen nicht nur eine Veränderung im Politischen,sondern auch im Geistigen ,um eine bis an die Wurzel reichende Veränderung zu gewährleisten und durchzuführen.Jeder kann auf seine Art und Weise diesen Wahnsinn stoppen,er muß es nur wollen.Klärt die Leute auf und zeigt dem Politischen und Geistigen Wahnsinn der Neuzeit die Rote Karte.

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    • Peter Köhler via Facebook

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      Es ist schrecklich mitanzusehen wie das deutsche volk zugrundegeht. Ich denke der verfall geht von der politischen führung aus. Die Presse in Deutschland ist so verkommen dafür gibt es keine passende Beschreibung. Der Konsum ist eine neue Religion geworden.

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  • Susanne Pötzel via Facebook

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    ..mein erster Gedanke nach dem entsetzlichen Mord an Jaden war, dass dieser junge Mann nun wirklich nichts mehr zu verlieren hat und wahllos weitertöten würde, bis er gestellt und „bestenfalls“ von der Polizei erschossen worden wäre…nein, er versendet Nachrichten seiner unfassbaren Tat an Bekannte und bleibt vor Ort, kam bei einem Bekannten unter, den er, nach Kenntnisnahme der Fahndung, dann auch tötet, dessen Wohnung in Brand setzt, um sich dann freiwillig über einen Dritten, Unbeteiligten, zu stellen. Wieder bleiben die vielen Fragen nach dem Warum? Es gibt keine Entschuldigung für Mord, solange man nicht sein eigenes Leben in Todesgefahr zu schützen sucht. Zurück bleibt erneut nur die ewige Trauer um die Opfer und die Fassungslosigkeit der abscheulichen Tat, eines Tuns das niemals nachvollziehbar ist, für Menschen, die gesund „ticken“ . Er hat den kleinen Jaden getötet, weil er in dem Moment töten wollte! Er versendet Nachrichten an seine Bekannten, weil er gehofft hat, diese würden ihn mittels der Polizei zur Verantwortung ziehen? Oder lediglich um mit seiner Tat zu prahlen? Die einzige Frage die sich dazu bei mir eingestellt hat. Reue scheint er keineswegs empfunden zu haben, nach der Tat, denn er stellte sich nicht nach dem Tod Jadens, oder tötete sich selbst weil er damit nicht mehr leben wollte, sondern taucht bei einem weiteren Bekannten unter. Nach dessen Kenntnisnahme von der Fahndung nach dem bei ihm Untergetauchten und der Ansprache darauf, wird dieser junge Mann ebenfalls von Jadens Mörder getötet…auch hier, weil er jetzt töten wollte, oder jetzt doch nur aus Angst vor der Auslieferung an die Polizei? Doch dann stellt sich der nun Zweifachmörder Minuten danach, bekanntich durch einen unbeteiligten Dritten und erwähnt dabei noch beiläufig, dass da eine Wohnung brennt. Will man das noch irgendwie werten, oder versuchen nachzuvollziehen, versuchen zu verstehen, wieso der Täter so agierte? Die Strafe wird lebenslänglich sein, für die Hinterbliebenen…welches Strafmaß wird den Täter nun erwarten? … Mein aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer

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  • Silvia Rinke via Facebook

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    Puh. Ich habe die Pressekonferenz nicht gesehen und bin von der Beschreibung ziemlich schockiert, Tanja.

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  • Nadine Kahn via Facebook

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    Echt heftig das er so kalt ist. Aber am meisten tun mir die Eltern von jaden leid

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  • Heike Lohrmann via Facebook

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    Ja,sagen wir mal so,ER war in seiner Kindheit arm dran,aber wer hat auch nicht mal ne schlechte Zeit in seiner Kindheit gehabt.

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  • Ingo Jensch via Facebook

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    Mal sehen, vielleicht gibt es jetzt wieder einen runden Tisch gegen rechts.

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