Rundblick-Unna » Ein Roboter, der pflanzen kann: PGU-Team gewinnt Sonderpreis bei Roboterolympiade – Lünen und Selm siegen

Ein Roboter, der pflanzen kann: PGU-Team gewinnt Sonderpreis bei Roboterolympiade – Lünen und Selm siegen

Er bohrt selbstständig Pflanzlöcher! Das war sonderpreiswürdig! Pokalehre für findige Roboterforscher des Pestalozzi-Gymnasiums Unna (PGU).

Auch wenn es für den Sprung aufs Treppchen am Ende nicht gereicht hat: Die Roboter AG des PGU hatte bei der Siegerehrung des Regionalentscheids der World-Robot-Olympiad (WRO), zu dem die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) am Samstag nach Schwerte eingeladen hatte, allen Grund zum Feiern. Die Fünftklässler Ben Funke, Noah Holz und Moritz Onken durften sich über den Team-Award freuen.

Die Idee ihres Pflanzroboters, der automatisch Löcher in die Erde bohrt, kam bei den übrigen elf teilnehmenden AGs so gut an, dass sie das Trio aus Unna für den Sonderpreis nominierten. „Für die Gymnasiasten, die die AG erst vor gut sechs Wochen gründeten und ihr Modell in lediglich fünf Doppelstunden konzipierten, bauten und programmierten ist dies ein ganz besonderer Erfolg“, war Organisatorin Anica Althoff vom zdiNetzwerk Perspektive Technik der WFG begeistert von der Leistung der Jungs.

Die Roboter AG Schollibotics der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, die LUROBOTIX der Ludwig-Uhland-Realschule Lünen und die SGS Robotics aus Selm schafften den Sprung aufs Treppchen. Die beiden erstplatzierten Lüner Teams qualifizierte sich für das Deutschlandfinale im Juni in Schweinfurt. Sie hoffen, sich dort eines der begehrten Tickets für das Weltfinale in Costa Rica zu sichern.

12 Nachwuchsteams (8-19 Jahre) aus dem Kreis Unna, Arnsberg und Beckum präsentierten einer Expertenjury in den Räumen der TechnoPark und Wirtschaftsförderung Schwerte GmbH (TWS) unter dem Motto „Sustainbots – Robots for Sustainability“ ihre Roboter. Roboter, die Dächer begrünen, selbstständig Hochregallager befüllen oder auf dem Acker automatisch Pflanzlöcher graben: Der Kreativität der Teams waren keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Die Jugendlichen mussten sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzen. Die Jury bestand aus Unternehems- und Hochschulvertretern.

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