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Ein Grund für Unfallhäufung am Samstag: Trotz starken Schneefalls auf glatter Fahrbahn mit 80 Sachen unterwegs

Wer sich noch wundert, wie es am Wochenende zu diesen zighunderten Verkehrsunfällen kommen konnte – Wintereinbruch hin oder her: Hier kommt eine mögliche Antwort. Als eine von wenigen Polizeibehörden in der Region haben die Beamten in Hamm am Samstag trotz heftiger Schneefälle eisern eine mehrstündige Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt; auf der Unnaer Straße im Ortsteil Rhynern, wo maximal 50 km/h erlaubt sind.

Das Resultat: „Trotz starken Schneefalls und schneebedeckter Fahrbahn fuhren 25 Autofahrer zu schnell. Die Spitzenreiter waren auf der glatten Straße mit 77 und 79 km/h unterwegs“, schreibt die Polizei sichtlich kopfschüttelnd in ihrem Abschlussbericht. Fast 30 Sachen zu schnell also. Die erwischten Temposünder müssen mit Bußgeldern in Höhe von 70 und 80 Euro rechnen.

Die Geschwindigkeitskontrolle lief von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr – danach mussten die Polizeibeamten den Messbetrieb wegen zu schlechter Wetterverhältnisse einstellen. Darauf sollte man sich allerdings nicht verlassen – dass bei Regen und Schnee nicht geblitzt wird. Ganz davon abgesehen ist es schlicht Verantwortungsbewusstsein und Pflicht jedes Verkehrsteilnehmers, bei winterlichen Verhältnissen entsprechend angepasst und vorausschauend zu fahren; allein schon, weil sich der Bremsweg erheblich verlängert. Abrupte Fahrmanöver, so die Polizei, sollte man auf jeden Fall vermeiden.

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