Rundblick-Unna » Ein flotter Elektro-BMW zum Teilen: Projekt e-CarSharing startet

Ein flotter Elektro-BMW zum Teilen: Projekt e-CarSharing startet

Elektroautos sind zeitgemäß, umweltfreundlich – und, ja: auch für jeden nutzbar, der das möchte. Die Stadtwerke Unna bieten ab sofort einen schicken BMW i3 als e-CarSharing-Fahrzeug an. Der abgasfreie Flitzer steht am Bahnhof Unna und kann online über die komplett neu aufgebaute Internetseite www.sw-unna.de stunden-, tage- oder auch wochenweise gebucht werden.

„Wir sehen unsere Investition in die Elektromobilität als Baustein unserer Gesamtstrategie“, sagt SWU-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. Dazu gehört auch eine Infrastruktur, die die Unnaer (elektro-)mobiler macht.

E Auto Stadtwerke

Zusammen mit dem  erfahrenen Carsharing-Partner Stadtmobil haben die Stadtwerke  das Projekt für Unna auf die Räder gestellt. Der BMW i3 kann durch seinen Standort am Bahnhof den Öffentlichen Nahverkehr ergänzen.

An seiner Tanksäule wird der Wagen mit Ökostrom betankt, der zu 100 % aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde: „Schon mit konventio-nellem Strom hat das Elektroauto große Vorteile gegenüber dem Verbrennungsmotor. Aber da wir in Unna ja bereits Ökostrom liefern, ist das einfach eine ideale Kombination“, so Schäpermeier. Als Elektroauto fährt der Wagen extrem leise, nur Abroll- und Windgeräusche sind zu hören. Das Wichtigste: Er fährt ohne jedes Abgas.

170 PS bringen das Fahrzeug schnell vom Fleck, insbesondere weil Elektro-autos sofort die Motorkraft auf die Straße bringen: „Das volle Drehmoment beschleunigt das Fahrzeug in unter vier Sekunden auf 60 Stundenkilometer“, sagt Thomas Weigel, der als Abteilungsleiter der Produktentwicklung das Projekt bei den Stadtwerken begleitet. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h ist der Wagen auch auf Autobahn komfortabel. Vorteile für SWU-Kunden: 5  statt 40 Euro Anmeldegebühr und Rabatt auf die Nutzungskosten. Wer das Fahrzeug drei Stunden lang am Vormittag bucht und in dieser Zeit 50 Kilometer fährt, zahlt als Stadtwerkekunde 19,80 Euro, als Nichtkunde 25 Euro.

 

 

 

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

    |

    Sehr Lobenswert, diese Initiative. Jedoch glaube ich das mit dem Ökostrom nicht so ganz. Wenn es stimmen würde, müßte es dafür ja ein absonderliches Stromnetz geben. Dem ist aber nicht so. Der Ökostrom wird lediglich in das bestehende Stromnetz eingespeist, wo der Strom aus allen Zentralen zusammen fließt. Wäre ja schön, wenn soviel Ökostrom produziert werden könnte, daß Kohlen- und Atomzentralen abgeschaltet werden könnten.

    Antworten

  • Jama To via Facebook

    |

    Aber bleibt ein paar schöne Traum Stunden! Und wie all die Solarzellen und Flüssigkeit und, und, und später entsorgt werden, wieviel Schädlichen Stoffe drin stecken weiss bis jetzt keine!!! Wie viele wertvolle Eerden drin steckt, wieviele Leben diese Wertvolle Eerden bis jetzt gefordert haben, dass sagt uns die Industrie nicht! Das diese Eerden aus ärmsten Staaten von unserer Erde kommen, dafür Kinder barfuß aus giftige Quellen die Stoffe rausholen das wird uns auch verschwiegen!!! Das die Menschen dort nicht älter werden als höchst 35-40 Jahre, dass kümmert uns nicht!!!
    Ökostrom für Öko Produktion!!!
    Aufklärung alle Produktion Umständen!!! …..

    Antworten

Kommentieren