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Ehefrau in Dortmund auf offener Straße erstochen – Mordanklage gegen 34Jährigen

Die junge Mutter wurde auf offener Straße erstochen – weil sie sich von ihrem Ehemann trennen wollte. Die Anklage lautet auf vollendeten Mord, und dem Angeklagten droht damit eine lebenslange Haft.

Ein Vierteljahr nach der furchtbaren Bluttat im Dortmunder Stadtteil Lütgendortmund hat die Staatsanwaltschaft Dortmund jetzt Anklage gegen den 34-jährigen Tatverdächtigen erhoben. Er soll seiner 26jährigen Frau, die sich von ihm getrennt hatte, am Abend des 12. November 2016 tödliche Messerstiche zugefügt haben. Motiv war offenbar brennende Eifersucht. Die Getötete war Mutter eines Säuglings.

Das Drama passierte am frühen Abend des 12. 11. auf der Provinzialstraße. Das Ehepaar stritt zuerst heftig – dann zog der 34 jährige Ehemann ein Messer. Eine furchtbare Attacke folgte. Der blindwütig zustechende Mann verletzte die 26-Jährige durch mehrere Stiche lebensgefährlich. Noch während der Notoperation im Krankenhaus  verstarb die junge Mutter, buchstäblich unter den Händen der Chirurgen. Der Ehemann konnte einige Stunden nach der Tat widerstandslos festgenommen werden.

Die Obduktion ergab, dass bei der 26jährigen Frau mehrere Organe verletzt wurden und sie durch inneres Verbluten verstarb. Der 34Jährige sitzt seither in Untersuchungshaft. Nach dem Stand der Ermittlungen war offenbar blinde Eifersucht das Motiv und der Auslöser für die Bluttat. Die Ehefrau hatte sich einige Tage zuvor von ihrem Mann getrennt und ihm am Abend der furchtbaren Bluttat bei einer Aussprache erklärt, dass sie  nicht mehr mit ihm zusammenleben wolle.

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