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E-Mobilität zieht kräftig an – Leichter die Stromzapfsäule am Neumarkt finden

Fünf Elektrotankstellen betreiben die Stadtwerke Unna bereits im Stadtgebiet. Neu: Eine Ladesäule in der Tiefgarage Neumarkt versorgt Elektro-Autos mit Ökostrom – und ist dank frisch angebrachter Wegweiser außerhalb und innerhalb der Tiefgarage nun einfach zu finden, teilen die Stadtwerke mit.

Ökostrom E Autos Neumarkt

Und sie berichten über den aktuellen Stand in Sachen Elektromobilität – die sei erfreulich im Aufwind:

Aktuell sind laut einem Report von WWF weltweit rund 2 Mio. E-Autos auf den Straßen unterwegs. Seit 2011 ist die Zahl um das 20fache gestiegen. Vorreiter in der E-Mobilität sind China, die USA, die Niederlande und Norwegen.

Deutschland hinkt bei dieser Entwicklung bisher hinterher. Aber auch hierzulande soll die Ampel hinsichtlich Elektroantrieb in diesem Jahr auf Grün umschalten. Nach Einschätzung des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) wird die Nachfrage in diesem Jahr in Deutschland kräftig anziehen.

„Wir gehen davon aus, dass der Elektromarkt im Jahr 2017 um 50 Prozent zulegen wird“, sagte der Präsident des VDIK, Reinhard Zirpel, der Branchen- und Wirtschaftszeitung „Automobilwoche“. Ebenfalls optimistisch zeigt sich der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, der für 2017 mit rund 15.000 neu zugelassenen E-Autos rechnet. Bei den Neuzulassungen 2016 hatten E-Autos hierzulande gerade einmal einen Anteil von 0,7 Prozent.

Im Zusammenhang mit dem schleppenden Ausbau der Elektromobilität wird oft die fehlende Infrastruktur zum Stromtanken bemängelt.
Hier gehen Unnas Stadtwerke mit gutem Beispiel voran: Im Stadtgebiet ist die Versorgung an insgesamt 5 Elektro-Tankstellen gesichert. Dazu zählt auch die Ladesäule auf der zweiten Parkebene der Tiefgarage Neumarkt (Parkplatz 201) – ausgestattet mit einer Ladesteckdose Typ 2 mit 11 kW Ladeleistung.

Öffnungszeiten der Tiefgarage Neumarkt:
Montag bis Donnerstag:    06:45 Uhr – 00:30 Uhr
Freitag und Samstag:        06:45 – 02:00 Uhr
Sonntag:            geschlossen

Weitere Standorte von Ladestationen der Stadtwerke:
•    Bahnhofsvorplatz (Bahnhofstr. 49)
•    Firmengelände der Stadtwerke Unna (Heinrich-Hertz-Str. 2)
•    Parkplatz des Kreishauses Unna (Platanenallee 10)
•    Parkplatz der Peter-Weiß-Gesamtschule (Herderstr. 16).

Die Ladesäule an der Peter-Weiss-Gesamtschule ist allerdings im Rahmen eines Projekts mit dem Berliner StartUp ubitricity nur für entsprechende ubitricity-Roaming Partner zugänglich.

ANTRAG DAZU VOM MITTWOCH, 22. 3. :

Der fraktionslose Ratsherr Christoph Tetzner bittet die Verwaltung, ein Konzeptpapier zur flächendeckenden Versorgung mit Stromtankstellen zu erarbeiten. „Dabei sollte auf die unterschiedlichen Lademöglichkeiten Wert gelegt werden. Als Beispiel führe ich gerne den Supercharger der Firma Tesla an. Die nächste Tankstelle mit diesem Angebot befindet sich in Kamen.“
Zudem müssten die Stromleitungen nach Ladestellen geckeckt werden. Viele Tiefgaragen in privater Hand sind dafür nicht ausgelegt. Hier würde es Sinn machen, evtl. Produkte und Möglichkeiten über die Stadtwerke Unna anzubieten und bereit zu stellen.“
Die Stadtwerke – siehe Artikel – sind aber ohnehin an dem Thema dran.

Kommentare (12)

  • Helmut Brune

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    Mir gefällt die Entwicklung. Ich würde mir wünschen, daß der Aktionsradius dieser Autos noch Größer wird aber die Entwicklung geht ja immer Weiter.

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  • Nelli

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    Herr Tetzner stellt dazu einen Antrag ? Hat er die Pressemeldung der Stadtwerke abgeschrieben ? Ein neues Beispiel dafür, dass Herr Tetzner jeden Tag das Rad neu erfindet.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Herr Tetzners Antrag erreichte uns heute, die Stadtwerke-Pressemitteilung kam gestern, Nelli. Mit Weitergehendem bin ich überfragt..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Herr Tetzners Antrag erreichte uns heute, die Stadtwerke-Pressemitteilung kam gestern, Nelli. Mit Weitergehendem bin ich überfragt… :-/

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Der fraktionslose Ratsherr Christoph Tetzner bittet die Verwaltung, ein Konzeptpapier zur flächendeckenden Versorgung mit Stromtankstellen zu erarbeiten. „Dabei sollte auf die unterschiedlichen Lademöglichkeiten Wert gelegt werden. Als Beispiel führe ich gerne den Supercharger der Firma Tesla an. Die nächste Tankstelle mit diesem Angebot befindet sich in Kamen.“
    Zudem müssten die Stromleitungen nach Ladestellen geckeckt werden. Viele Tiefgaragen in privater Hand sind dafür nicht ausgelegt. Hier würde es Sinn machen, evtl. Produkte und Möglichkeiten über die Stadtwerke Unna anzubieten und bereit zu stellen.“

    Die Stadtwerke – siehe Artikel – sind aber ohnehin an dem Thema dran.

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  • Torsten

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    Na ja in Sachen Pirat und Plagiat (oh, reimt sich). Diesmal ist es offensichtlich Nelli. Mir ist das schon öfter aufgefallen. Wenn’s ihm hilft.

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  • Christoph Tetzner via Facebook

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    In dem Konzept soll es um Elektromobilität gehen. Nicht nur um Tankstellen und Ladestellen auch um die nötige Infrastruktur. Ein Tesla Supercharger benötigt 22 KW was meist die normale Leistung eines Stromanschlusses für Tiefgaragen sprengt. Und wenn bis 2030 ca. 10% der Autos E-Mobile sind, dann muss auch das Leitungsnetz entsprechend sein! Und sowas sollte man besser mit Plan angehen… 😉

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  • Markus Berghoff via Facebook

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    Wenn ich ein Auto nur für die Stadt bräuchte und nur ein paar Meter am Tag fahre könnte man evtl drüber nach denken… aber solang keiner einen Plan hat was mit der Batterie passiert wenn sie kaputt ist, eine neue etliche Tausend Euro kostet und das Aufladen zu Hause nur geht wenn man ne Garage hat ist es keine Alternative für mich…

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  • Heiko Blitz via Facebook

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