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Drogen am Steuer: BMW schleudert quer über Gleisbett auf Fahrbahn – 34 000 € Schaden

„Plötzlich schleuderte von links, über das Gleisbett der Straßenbahn hinweg, ein BMW auf die Fahrbahn stadtauswärts…“ Ziemlich spektakulär muss der Unfall gestern am späten Abend in der Dortmunder Stadtmitte gewesen sein, den ein 42-jähriger BMW-Fahrer „offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel“ verursachte und in den auch ein 56Jähriger aus Lünen verwickelt wurde.

Nach Angaben des Lüners und eines 24-jährigen Dortmunders fuhren beide zur Unfallzeit (ca. 22.30 Uhr) auf dem linken und rechten Fahrstreifen der Münsterstraße in Richtung Norden. Plötzlich sei dann eben von links der besagte BMW auf die Fahrbahn geschleudert – über die Straßenbahngleise hinweg.

Das „Fluggeschoss“ prallte zunächst mit dem Opel aus Lünen, sodann mit dem Ford des jungen Dortmunders zusammen. Dessen 18jähriger Beifahrer wurde leicht verletzt, ebenso wie der Fahrer des BMW.

Dieser, so die Polizei, verhielt sich bei der Unfallaufnahme dann „sehr auffällig“. Er behauptete zunächst: Ein Hustenanfall sei Schuld gewesen, dass er das Lenkrad verriss. „Es gab jedoch Anzeichen für den Konsum von Alkohol und / oder Drogen“, schreibt die Polizei, „daraufhin folgten ein freiwilliger Atemalkoholtest und ein Drogenvortest.“ Ergebnis: kein Alkohol – doch  Verdacht auf Drogen. Hierauf wurde der 42Jährige eindringlich belehrt. Und gab dann auch zu, keinen Hustenanfall bekommen, sondern Drogen genommen zu haben.

Sein Führerschein wurde einkassiert, danach ging´s ab ins Krankenhaus: um die Verletzungen verarzten sowie eine Blutprobe entnehmen zu lassen.

Bei der Durchsuchung des BMW fanden die Polizisten keine Drogen, wohl aber Spuren, die auf Betäubungsmittelkonsum hindeuteten. Daher wurde das Fahrzeug sichergestellt.

Geschätzter Sachschaden: rund 34.000 Euro.

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