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DRK beseitigt Hochwasserschaden

Logistikleiter Jörg Gemballa (3.v.l.) und sein Team räumten auch die Stromgeneratoren wieder ein. Foto: DRK Unna

Logistikleiter Jörg Gemballa (3.v.l.) und sein Team räumten auch die Stromgeneratoren wieder ein. Foto: DRK Unna

Zwei Defibrillatoren, zwei Funkgeräte, andere elektrische Geräte und allerlei Verbandszeug – all das muss das DRK Unna nach dem Unwetter am 19. Juni ersetzen. Denn ihr Lager an der Krautstraße lief kniehoch mit Wasser voll und zerstörte Teile der Ausrüstung.

Rund vier Wochen nach dem Unwetter zieht das DRK Bilanz. Etwa 400 Euro Schaden hat der Starkregen alleine beim Deutschen Roten Kreuz Unna verursacht: Über die überlaufende Kanalisation lief das Wasser in den 70 Quadratmeter großen Keller, kniehoch stand das Wasser, als die Ehrenamtlichen in ihrem Logistiklager ankamen.

DRK Unna lagert 300 Artikel vom Verbandszeug bis zum Defibrillator

Das Lager ist sozusagen das Herz des Deutschen Roten Kreuz Unna. 300 Artikel vom Verbandszeug über technische Geräte bis zur Einsatzverpflegung stehen dort für schnell Einsätze bereits. „Sorgfältig sortiert, damit im Einsatz sofort alles griffbereit zur Verfügung steht“, schildert Jörg Gemballa, Logistikleiter des DRK-Ortsvereins.

Und auch nach dem Starkregen haben die Rotkreuzler für schnelle Hilfe in eigener Sache gesorgt: Nach dem Unwetter räumten die Helfer alle 300 Artikel aus dem Keller, lagerten die Gegenstände im Hof und auf der Garage, um sie dort eine Woche trocknen zu lassen.

Zwei Lufttrockner arbeiten zwei Wochen ohne Unterlass

Zwei Wochen lang laufen zwei Lufttrockner fast ununterbrochen, um die Feuchtigkeit aus den Wänden zu bekommen. Danach begannen die Rotkreuzler, den Raum zu sanieren. Erst als die Luftfeuchtigkeit wieder im normalen Bereich lag, räumten die Rotkreuzler den Raum wieder ein.

Besserer Hochwasserschutz geplant

So sah es kurz nach dem Unwetter im DRK-Logistiklager aus. Foto: DRK Unna

So sah es kurz nach dem Unwetter im DRK-Logistiklager aus. Foto: DRK

Nun überlegen die Lebensretter, wie sie das nächste Hochwasser unbeschadet überstehen können. Zwar sei die Kanalisation noch nie so stark beansprucht worden, aber es ist fast sicher, dass es wieder ein Starkregen in Unna geben wird. „Hier werden wir jetzt ansetzen und Lösungen erarbeiten“, sagt Jörg Gemballa.

[info]Wer den Unwetterschutz des DRK Unna unterstützen möchte, kann dies unter anderem mit einer Spende auf das Konto 86 70 2 bei der Sparkasse Unna (BLZ 443 500 60). Wer eine Spendenquittung benötigt, sollte im Verwendungszweck zusätzlich seinen Namen und seine Adresse angeben. [/info]

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