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Dritter Anlauf: CDU will Unnas Baumschutzsatzung absägen

Die CDU lässt nicht locker. Schluss mit der „Gängelung des mündigen Bürgers“, meint sie – und fordert zum dritten Mal die Abschaffung der Baumschutzsatzung. Zweimal scheiterte sie bereits an der Ratsmehrheit. Nun also der dritte Anlauf, heute per Antrag an die Verwaltung gerichtet.

„Bereits mit Einbringung der Haushalte für die Jahre 2011/2012 wurde der Verzicht der Baumschutzsatzung für die Kreisstadt Unna eingebracht“, erinnert die Union. „Die CDU-Fraktion hatte den Vorschlag ausdrücklich begrüßt, da sie eine Gängelung des mündigen Bürgers darstellt und Personalkapazitäten bindet.“ Sowohl im damaligen ersten Anlauf wie auch beim zweiten 2013/2014 scheiterte die CDU jedoch am Widerstand der Ratsmehrheit. Sie kam mit ihrem Antrag nicht durch. „Der Rat ist dem Ansinnen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger mehrheitlich nicht gefolgt“, formulieren die Konservativen diese ihre zweimalige Niederlage.

Die Situation sei derweil unverändert ärgerlich. Nach wie vor sei es für Grundeigentümer unverständlich, dass sie „nicht selber verantwortungsvoll über ihren privaten Baumbestand entscheiden können“, schreibt die CDU. „Die meisten von der Baumschutzkommission zu entscheidenden Fälle bezogen sich in der Vergangenheit ohnehin auf städtischen Baumbestand.“

Über kommunales Grün könne der Umweltausschuss im Bedarfsfall eigenständig entscheiden.

 

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