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Dringender Gesprächsbedarf bei Freien Wählern: Nächste Woche Mitgliederversammlung außer der Reihe

Bei den Freien Wählern/Freie Liste (FW/FLU) herrscht dringender Gesprächsbedarf. Nicht (mehr) über den Fraktionsaustritt des bisherigen Vize Jörg Hißnauer; dieses Thema ist abgehakt, Hißnauer nimmt sein politisches Amt nunmehr als Fraktionsloser im Rat wahr.

Nein: Zur „Klärung dringender vereinsrechtlicher Angelegenheiten“. Dazu fordern Klaus Göldner, Franz-Josef Klems (Fraktionsduo und Ratsmitglieder) sowie Michael Schwering (Sachkundiger Bürger) ihren Listenvorsitzenden Meinolf Schmidt ultimativ dazu auf, eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, „spätestens bis zur 5. bis 7. Woche 2015″. Die eingeforderte Versammlung wird dem Vernehmen nach in der letzten Januarwoche stattfinden.

In ihrem Schreiben von Anfang Dezember führen die Unterzeichner als Begründung für die Dringlichkeit einer Aussprache verschiedene angeblich abgelehnte Aufnahmeanträge an. „Mindestens drei Unnaer Bürgerinnen/Bürgern“ sei „… ohne Rücksprache und ohne jedwede Begründungen“ die Aufnahme in die „Freien“-Familie verwehrt worden. Allein drei arbeiteten für die FLU in verschiedenen Ratsgremien, eine sei zuvor bereits Gründungsmitglied der FLU gewesen und habe sich zudem im Kommunalwahlkampf äußerst aktiv für die FW/FLU eingesetzt.

Freie Wähler (FW) und Freie Liste Unna (FLU) hatten sich für den Kommunalwahlkampf 2014 zu einer Listenverbindung zusammengetan. Bei der Wahl zogen drei ihrer Vertreter in den Rat ein: Fraktionschef Klaus Göldner, sein Vertreter Jörg Hißnauer sowie Franz-Josef Klems. Hißnauer trat im Dezember überraschend aus der Fraktion aus. Meinolf Schmidt ist Vorsitzender der Listenverbindung, Klems wiederum sein Vertreter.

 

 

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