Rundblick-Unna » Drei junge Einbrecherinnen in Mehrfamilienhaus gestellt: Zwei sind gerade mal 14 Jahre alt

Drei junge Einbrecherinnen in Mehrfamilienhaus gestellt: Zwei sind gerade mal 14 Jahre alt

Gerade einmal 14 Jahre alt waren zwei Mädchen, die die Polizei am Ostersonntagmittag nach einem versuchten Wohnungseinbruch in der Dortmunder Innenstadt festnahm. Noch eine dritte Jugendliche wurde ebenfalls gefasst, sie ist 17 Jahre jung. Alle drei Mädchen wurde vorläufig festgenommen.

Ein aufmerksamer Zeuge hatte gegen 17.30 Uhr die Polizei gerufen. Laute Geräusche an seiner Wohnungstür hatten ihn aufgeschreckt. Als er durch den Türspion sah, konnte er drei Jugendliche dabei beobachten, wie sie an seiner und an einer weiteren Wohnungstür rüttelten. Anschließend verließen sie das Mehrfamilienhaus. Später beobachtete der 37-Jährige, wie das Trio sich Zutritt zu einem weiteren Mehrfamilienhaus in der Nachbarschaft verschaffte. Der Nachbar alarmierte die Polizei.

Diese stellte an der Haustür der genannten Adresse mehrere Hebelmarken fest. Weitere fanden sie an der Tür einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Da der Zeuge die Mädchen nicht aus dem Haus hatte herauskommen sehen, mussten die Beamten davon ausgehen, dass sie sich noch in dem Haus befanden. Und so war es auch. In einem der oberen Geschosse fanden sie die Tatverdächtigen und nahmen sie vorläufig fest. Zuvor beobachteten sie noch, wie die Jugendlichen Gegenstände aus einem Flurfenster in den Innenhof warfen.

Dort fanden die Einsatzkräfte später Einbruchswerkzeug. Im Flur des betroffenen Hauses hatten die Mädchen zudem offenbar einen Schraubendreher in einem Blumentopf versteckt.

Die eingesetzten Beamten brachten die drei Tatverdächtigen zur Polizeiwache Dortmund-Mitte. Die beiden 14-jährigen Mädchen ohne festen Wohnsitz in Deutschland wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Jugendschutz übergeben. Die 17-Jährige ungeklärter Herkunft brachten die Beamten ins Zentrale Polizeigewahrsam. Von dort musste sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aufgrund fehlender Haftgründe entlassen werden.

Kommentare (21)

  • Martina Ta via Facebook

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    …so, die werden immer wieder direkt freigelassen und können dann lockerflockig weitermachen…. sorry, aber ich bin gerade wieder ein bißchen drahtig auf das Einbruchthema, ich denke man muss sie zumindest ein paar Tage festhalten, egal ob 14 oder älter, Tat ist Tat und auch eine versuchte Tat!

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Nadann auf ein nächstes Mal

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  • Tanja Nolte via Facebook

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    Mir erschließen sich die „mangelnden Haftgründe“ nicht… Identität bzw. Herkunft nicht zu klären plus auf frischer Tat beim Einbruch ertappt – vielleicht sollte man die Gesetze verschärfen, wenn das nicht ausreicht. Die zieht doch sofort wieder los…

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  • Jens Boenigk via Facebook

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    Klasse. Die Erweiterung Europas funktioniert. Die Fachkräfte strömen förmlich zu uns.

    Und da wird ein Fass aufgemacht wenn Rechts und Links völlig aus dem Häuschen sind. Gut gemacht,Politik. Zeit für die Wende und einen neuen eisernen Vorhang.

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  • Jama To via Facebook

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    Fehlenden Haft Gründe??? Ist ein Einbruch keine Haft Grund? Oder muss immer mehr sein? Und wer so was macht, keine Aufenthalt in Deutschland hat, weg mit ihm! Dahin wo der jener kommt! Der macht je nur weiteren Straftaten!

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  • Franz

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    Was sind denn ausreichende Haftgründe?Abschiebehaft wäre doch auch schon mal was gewesen .

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  • Kevin Pütz via Facebook

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    Und der deutsche muss sich wieder nur anhören wie rassistisch er ist wenn er aufs Ausländerpack schimpft.anscheinend dürfen die uns nicht nur finanziell ausnutzen sondern dürfen unser Eigentum auch einnehmen. Wir arbeiten hart dafür. Die kommen und klauen wie die Raben.Egal wie alt und welches Volk. Hände abhacken wortwörtlich!

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    • Fürst

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      Klare Worte. Klare Meinung. Alles -leider- zutreffend.
      Es wird zugeschaut, wie wir Deutsche ausgeplündert, abgeschafft werden.
      Wir werden nur noch als Markt und Wirtstier gehalten.
      Da und dort werden „Reparaturen“ eingefordert,
      andere betrachten uns nur als Markt für ihre Wirtschaft,
      wieder andere jammern nach Wiedergutmachung und bekommen alles kostenlos, wenn sie nur losjammern und den Finger in die vermeintliche Wunde legen, und wieder andere dürfen sich bedienen im Wissen, straflos zu bleiben.
      Ich -Nachkriegsgeborener- könnte heulen – vor Wut!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Kevin Pütz ist von uns per pn gebeten worden, die Beleidigung „…pack“ aus seinem Kommentar zu nehmen. Er wird ansonsten verborgen. Klare Worte ja, Beschimpfungen nein. Danke fürs Verständnis.

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    • Kevin Pütz via Facebook

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      Sorry hab leider bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine PN bekommen. Davon abgesehen das man öffentlich im Web nichtmal seine Meinung kundgeben darf und weiter unterdrückt wird. So wie es der Staat auch schon tut

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      • Fürst

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        Ich finde an „Pack“ nichts Anstößiges. Prägnant, ja. – Ja, Staat und gleichgeschaltete Medien bestimmen auch unseren Wort- und Symbolgebrauch. Mich wundert, daß die Fahrerlaubnis noch „FÜHRERschein“ genannt werden darf.

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        • Rundblick Unna via Facebook

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          „Pack“ ist ein beleidigender Ausdruck und wird von hier uns nicht akzeptiert. Es steht jedem frei, seine Ausdrucksfreiheit in seiner eigenen fb-Chronik mit frei gewählten Begriffen auszuleben. Wer glaubt, nicht ohne Kraftausdrücke/Beschimpfungen auszukommen, sollte vielleicht seine Meinung einmal auf inhaltliche Tragfähigkeit abklopfen. VG von der Redaktion.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Es geht allein um den Ausdruck Pack, Kevin Pütz. Das hat nichts mit Zensur zu tun, sondern mit vernünftigem Umgang unter zivilisierten Menschen. Danke fürs Ändern.

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  • Petter Uhlenbusch

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    Die wussten schon vorher das sie quasi ungeschoren davon kommen… sozusagen Einbruch auf gut Glück…

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  • Yaetcel Medero via Facebook

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    Über euch kann mann nur lachen 😀 😀 😀

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  • Susanne Appelstiel via Facebook

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    Ja weg mit ihm nützt ja nichts. Die Grenzen sind offen!! Kein Wunder, dass immer mehr Deutsche die Nase vollhaben!

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  • Günter Gries via Facebook

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    und sie werden weitermachen weil das Rechtsystem es zulässt . Unfassbar was man hier alles darf .

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Weil die Frage immer wieder kommt: Wir haben die Frage ausreichender Haftgründe einmal beleuchtet: http://rundblick-unna.de/erwischt-und-gleich-wieder-frei-was-sind-eigentlich-ausreichende-haftgruende/

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  • Jasmin Kaiser via Facebook

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    *sprachlos *

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