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Dortmunder Hundefreundin schreibt „Glücksbrief“ an Hundehasser

Wie unglücklich und von Hass erfüllt müssen Menschen sein, die unschuldige Tiere meucheln wollen? Dies fragte sich eine hundeliebende Studentin aus Dortmund – und schrieb kurz entschlossen einen „Glücksbrief“ an namenlose Tierhasser. „Obwohl ihr Arschlöcher seid, nehmt euch doch ein bisschen Glück mit.”

Mit diesem herzlichen Wunsch wendet sich die 25jährige Hundefreundin an unbekannte Tierquäler, die im Raum Dortmund Giftköder ausgelegt haben sollen. Derartige Köder, mal mit Schrauben gespickte Salami oder mit Rasierklingen gespickte Leberwurst, fanden sich in den vergangenen beiden Jahren auch immer wieder auf Spazierwegen im Kreis Unna. Wir haben häufig darüber berichtet. (z. B. http://rundblick-unna.de/vorsicht-wieder-hundekoeder-in-koenigsborn/ oder http://rundblick-unna.de/wieder-tueckische-tierkoeder-entdeckt-wurst-mit-scherben-und-weissen-koernern-gespickt/ ).

Die junge Studentin aus Dortmund geht nun in die Offensive. Sie hat obigen Brief geschrieben und an einen Baum in ihrer Straße gepinnt, berichtet die BILD Ruhrgebiet. Vor den Giftködern auf der Gassi-Strecke der jungen Dortmunderin sei zuvor in den sozialen Netzwerken gewarnt worden.

Daher biete sie den unbekannten Hundehassern mit ihrem Zettel am Baum „eine Portion Glück zum Abreißen an“. Die Studentin appelliert allerdings in ihrem Brieflein auch an andere Hundehalter, die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner vom Gehweg zu entfernen: ansonsten sei es nicht verwunderlich,  dass immer mehr Menschen wütend werden.“

(Foto: Beispielbild aus unserem Archiv)

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