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Dortmund: Verurteilte Straftäterin mit zwei Haftbefehlen gesucht

Am gestrigen Donnerstagmorgen ging der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof eine verurteilte Straftäterin ins Netz.

Bei einer Überprüfung der 26-Jährigen stellte sich heraus, dass sie eigentlich in einem Frankfurter Gefängnis sitzen sollte – um dies zu klären kam sie mit auf die Wache. Sie war jedoch tatsächlich entlassen worden.

Doch das hieß nicht, dass sie wieder gehen durfte: Gegen die Bulgarin lagen noch zwei Haftbefehle vor, es standen zwei Geldstrafen von insgesamt 2.250 Euro aus: Wegen Diebstahls und Schwarzfahrens.

Sie hatte ihre Strafen bislang nicht bezahlt und konnte es auch gestern nicht und das hieß: Gefängnis! Zur Verbüßung der sog. Ersatzfreiheitsstrafe wurde sie für 225 Tage in die JVA Gelsenkirchen gebracht.

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Solche Unverbesserlichen machen danach einfach weiter. Man liest ja des Öfteren das sie in Banden organisiert sind.

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  • fürst

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    Ausländer ohne im Verkehrsbereich übliche Sicherheitsleistungen zu Geldstrafe zu verurteilen, ist großer Blödsinn. Die meisten zu Geldstrafe Verurteilten tauchen doch ab bzw. zahlen eh nicht. Es gibt insoweit sicherlich riesige offene Forderungen mit einem Riesenaufwand an Bürokratie und deren Kosten.

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