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Dortmund: Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt endet an Ampelmast

Und wie immer kann man vom Glück reden, dass nicht mehr passiert ist.

Als die Zivilbeamten gegen 23:30 Uhr auf dem Dortmunder Schwanenwall unterwegs waren, wurde sie von zwei Autos mit hoher Geschwindigkeit überholt. Mit Blaulicht und Martinshorn nahm man die Verfolgung auf – einer der Rennbegeisterten bremste daraufhin ab, während der andere PKW, ein blauer Opel, bei Rot über die Kreuzung raste. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und hatten Mühe, mitzuhalten. Erst am Burgwall endete die Flucht: Der Opel prallte mit solcher Wucht gegen einen Ampelmast, das dieser umknickte. Das Auto – ein Totalschaden!

Die 22-jährige Fahrerin verletzte sich leicht, ihr 23-jähriger Begleiter blieb unverletzt. Bei ihrer Flucht hatte die Dortmunderin zahlreiche rote Ampeln missachtet und so einige lebensgefährliche Situationen verursacht: Nur durch Vollbremsungen konnten drei unbeteiligte Fahrer Zusammenstöße verhindern.

Warum die junge Dame, anstatt anzuhalten, so rücksichtslos durch die City raste? „Sie habe Angst gehabt, bei einer Kontrolle wegen des illegalen Straßenrennens ihren Führerschein zu verlieren“, so die Dortmunder Polizei.

Der Sachschaden wird auf 30.000 Euro geschätzt und der Führerschein ist selbstverständlich weg. Zusätzlich dürfen sich beide Teilnehmer des Rennens auf eine Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob rücksichtsloses Fahren freuen.

Kommentare (2)

  • wes

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    Soviel zum Thema „harte Urteile schrecken ab“…

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    • Burkhard

      |

      Abschreckung durch harte Urteile dauert eben. Es hat ja bisher auch nur ein wirklich hartes Urteil gegeben.
      Aber bei manchen wirkt Abschreckung nicht, wenn nämlich nur ein Vakuum zwischen den Ohren ist.

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