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Dortmund: Unfall und versuchte Fahrerflucht – Zeugen greifen ein

Schlangenlinien, ein Unfall und beherzte Zeugen, die die Unfallflucht verhinderten.

Mittwoch Abend auf dem Königswall in Dortmund: Ein 38-jähriger Dortmunder blickte in den Rückspiegel und sah einen Wagen, der Schlangenlinien fuhr. Nach mehreren missglückten Überholversuchen aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens prallte der Wagen gegen den des Dortmunders. Dies interessierte den Unfallfahrer jedoch nicht, er fuhr – trotz des Hupkonzertes – weiter.

Als der Mann anschließend wendete und den Wall in die andere Richtung befahren wollte, musste er an einer roten Ampel halten. Der Dortmunder rannte hin und versuchte, mit dem Unfallfahrer zu reden – welcher ihn ignorierte. Der 59-Fahrer des vor ihm haltenden PKWs bekam das mit und blieb mit seinem Wagen vor dem Unfallfahrer stehen um eine weitere Flucht zu verhindern, als es grün wurde.

Auch das interessierte diesen nur mäßig, der fuhr an und krachte in das vor ihm stehende Fahrzeug. Nun stieg der 20-Jährige Schwerter schließlich doch aus und wartete mit den übrigen Unfallbeteiligten auf die Polizei.

Der junge Schwerter war nicht nur mit fast einem Promille unterwegs, er hatte auch gar keinen Führerschein. Zu den Ereignissen befragt antwortete er mit eloquentem „Keine Ahnung!“. Auf der Polizeiwache wurden später zudem zwei Schlüsselbunde bei ihm gefunden, deren Zugehörigkeit unklar ist, sie wurden einkassiert.

Der entstandene Sachschaden wird auf ungefähr 1.800 Euro geschätzt.

 

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