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Domino-Effekt auf der A 43: Sieben Fahrzeuge krachen in- und aufeinander

Ein einzelnes abruptes Bremsmanöver zog am Dienstagnachmittag auf der A 43 bei Bochum eine Kettenreaktion nach sich. Insgesamt sieben Fahrzeuge prallten in- bzw. aufeinander: vier Pkw, drei Lkw. Ein kleines Wunder: Es gab nur eine (leicht) Verletzte.

Zum Unfallzeitpunkt gegen 12.15 Uhr fuhren ein 46-jähriger Wittener und ein 63-jähriger Lüdenscheider mit ihren Pkw, ein 48-jähriger Hattinger mit seinem Lkw sowie ein 51-jähriger Mann aus Marl mit seinem Sattelzug hintereinander in Fahrtrichtung Münster. Zwischen  Bochum-Laer und dem Kreuz Bochum bremste der 46-Jährige seinen Citroen aus bislang unklarer Ursache stark ab. Ein klassischer Dominoeffekt war die Folge:

Auf den Wittener prallte der nachfolgende Lüdenscheider auf, auf diesen der Lkw aus Hattingen. Der Sattelzug aus Marl krachte wiederum auf den Hattinger Lkw. Sekunden zuvor hatte der Sattelzugfahrer noch versucht, nach links auszuweichen – dort fuhr jedoch gerade ein 63-jähriger Wittener. Er bemste seinen Pkw scharf ab – worauf ihm leider der Lkw, der hinter ihm fuhr, aufs aufs Heck krachte. Zum Finale prallte noch ein 27-jähriger Monheimer auf die Ansammlung frisch verunfallter Fahrzeuge auf.

Glücklicherweise wurde bei dem Verkehrsunfall nur ein Mensch leicht verletzt – die 48-jährige Beifahrerin des Witteners, mit dem die Karambolage ihren Anfang genommen hatte. Zum Sachschaden gibt es noch keine Angaben.

Die A 43 wurde an der Unfallstelle zunächst komplett gesperrt. Nach ca. einer Stunde konnten die Beamten einen Fahrstreifen wieder freigeben. Nach ca. zwei Stunden lief der Verkehr wieder störungsfrei.

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