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DO-Süd: Veredelung von Marihuana löste offenbar Hausbrand aus

Als haarsträubend verantwortungslos und buchstäblich brandgefährlich könnte sich das Agieren dieses Dortmunders herausstellen, wenn sich der Verdacht bestätigt: Herumhantieren mit Veredelungsutensilien für Marihuana entfachten am Samstagabend vermutlich einen Wohnungsbrand, der das komplette Mehrfamilienhaus verqualmte und einen Großeinsatz der Feuerwehr erforderte.

Ausgebrochen war der Brand  kurz vor 18.00 Uhr  in Dortmund-Hombruch. Bei Eintreffen der Polizei und der Feuerwehr waren große Teile des Hauses bereits durch Rauch unzugänglich. Ein Bewohner musste mit der Drehleiter aus dem 3. Stock gerettet werden.

Hoher Gebäudeschaden ist die Folge, nicht auszuschließen ist, dass dem Brand und der starken Rauchentwicklung mindestens eine Verpuffung vorausging.

Feuerwehr und Polizei erhielten am Brandort Hinweise darauf, dass in der betroffenen Wohnung eine Marihuana-Plantage zu finden sei. Darüber hinaus, so die eigenen Angaben des Wohnungsinhabers, eine Vielzahl gefüllter und bereits geleerter Feuerzeuggaskartuschen. Diese und weitere Utensilien könnte der Mann zur Veredelung und Weiterverarbeitung des Marihuanas benötigt haben, um einen höheren Ertrag aus den Pflanzen zu erzielen. Weitere Einzelheiten sollen hier nicht aufgeführt werden.

Nicht auszuschließen ist demnach, dass die Weiterverarbeitung der Drogen nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zu einer Verpuffung und dem anschließenden Brand geführt hat. Die Wohnung des Tatverdächtigen ist nicht mehr bewohnbar.

Der Mann wurde festgenommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Archivfoto (Polizei): Beispielbild einer Cannabis-Plantage.

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