Rundblick-Unna » Direkt aus der U-Haft wieder eingebrochen: Serientäter hinter Schloss und Riegel

Direkt aus der U-Haft wieder eingebrochen: Serientäter hinter Schloss und Riegel

Erst vor vier Wochen war er aus vier Monaten U-Haft entlasen worden – er hatte wegen Einbrüchen gesessen. Kaum raus, brach er wieder ein – jetzt sitzt er erneut und diesmal evtl. längerfristig.

Der „bereits einschlägig polizeibekannte Einbrecher“ (Zitat aus der Polizeimeldung) geriet am Dienstag spätabends im Dortmunder Süden ins Visier ziviler Fahnder. Im Schutze der Dunkelheit verschwand er mit einer offensichtlich leeren Sporttasche in einem Wohnhaus – und verließ es kurz darauf wieder, die Tasche prall gefüllt.

Die Polizisten vermuteten Diebesgut und lagen richtig. In der Tasche fanden sie hochwertige Werkzeuge und Baumaschinen (Winkelschleifer, Elektrohobel, Bohrmaschine, Drehmomentschlüssel etc.) aus dem Eigentum der Hausbewohner, die es im Nachhinein identifizierten und wieder in Empfang nehmen konnten. Der kriminelle Kellerbesucher wurde festgenommen.

Die Ermittlungen ergaben, dass sich die Haustür lediglich durch leichten Gegendruck öffnen ließ: Ungehindert hatte der Einbrecher in den Keller eindringen können, wo er sich mit Hilfe eines Bolzenschneiders Zutritt zu drei Kellerräumen verschaffte und Beute machte.

Der 31Jährige ist ohne festen Wohnsitz. Am Mittwoch erging Haftbefehl wegen Fluchtgefahr.

Ein Tipp an Hausbewohner: Achten Sie beim Zuziehen der Haustür darauf, dass sie auch tatsächlich geschlossen ist. Überprüfen Sie möglicherweise auch durch Rütteln an der Tür, ob ein Zugang durch fremde Personen ausgeschlossen werden kann.

Kommentare (2)

  • Sascha Krieg

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    Der wollte nur wieder zurück, weil es ihm in der Haft zu gut ging!!!!!

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  • Markus Antonius

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    Reichen ihrer Meinung nach Wasser, Brot und Steinbrucharbeit in einer chain gang, oder doch lieber gleich ins KZ? Einschlägig polizeibekannt bedeutet weder verurteilt noch einschlägig vorbestraft. Und Recht zu sprechen, also frei zu sprechen oder zu verurteilen, obliegt in Deutschland glücklicherweise immer noch Richtern und damit weder Polizisten noch Rundblick-Unna-Kommentatoren

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