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Diebstahlsoftware führt zum Smartphone zurück

Trotz datenschutzrechtlicher Bedenken: Eine Diebstahlsoftware kann Sinn machen! Das zeigt folgender Fall:

Ein 29-jähriger Reisender vergaß ein hochwertiges Smartphone am 05. Dezember beim Verlassen eines ICE im Duisburger Hauptbahnhof vergessen. Sofort rief er sein eigenes Gerät von einem Münztelefon aus an und forderte die Person am anderen Ende auf, sein Eigentum an einen Bahnmitarbeiter zu übergeben.

Das tat der Finder nicht. Doch das Smartphone dachte mit.

Über die vom Besitzer installierte Diebstahlsoftware bekam er am 12. 12. den Hinweis, dass sich das Gerät in Dortmund eingeloggt hatte. Zudem – entlarvend –  fotografierte die Software den Nutzer des Geräts und übermittelte das Bild an den Eigentümer daheim.

Und da nun sowohl der Standort des Geräts bekannt war als auch ein Lichtbild des mutmaßlichen Diebes vorlag, beantragte die Dortmunder Staatsanwaltschaft einen Durchsuchungsbeschluss. Sie bekam ihn. Und tatsächlich wurde das Gerät in jener Dortmunder Wohnung sichergestellt.

Gegen den Mieter, einem 41-jährigen Dortmunder, richten sich nun die weiteren Ermittlungen wegen Verdachts der Unterschlagung.

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