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Lebenslotsen lösen Probleme in Königsborn

Schnelle und unkomplizierte Hilfe will das neue Projekt „Lebenslotsen“ der Ev. Kirchengemeinde Unna-Königsborn und der Diakonie Ruhr-Hellweg jeden Freitag in der „Brücke“ leisten. Sei es die riesige Stromnachzahlung, die die kleine Familie in eine Existenzkrise zu stürzen droht, oder die Seniorin aus der Nachbarschaft, die ihren Haushalt nicht mehr schafft.

Katharina Schneider-Struben hilft beim Weg zur Behörde

lebenslotsin Katharina Schneider-StrubenFür alle Fragen steht ab sofort Lebenslotsin Katharina Schneider-Struben, ausgewiesene Fachkraft der Diakonie Ruhr-Hellweg, immer freitags von 10 bis 12 Uhr mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie hilft, wenn beispielsweise die Scham vor dem Weg zum Sozialamt oder zu Behörden zu groß ist.

Manchmal scheinen die Hemmschwellen unüberwindbar, wenn es um ganz private oder persönliche Probleme im Alltag geht. Das können die drohende Arbeitslosigkeit sein, finanzielle Schwierigkeiten, Suchtprobleme oder die Einsamkeit im Alter. Oft hilft schon ein Gespräch und vieles wird einfacher. Fachfrau Katharina Schneider-Struben bietet Rat und Hilfe in allen Lebensfragen – schnell und unkompliziert.

Niedrigschwelliges Angebot

„Es ist wichtig, den Menschen ein niederschwelliges Angebot zu machen, damit Hemmschwellen und Ängste überwunden werden, die bisher eine Problemlösung verhindert haben“, wissen Pfarrerin Hannelore Hollstein und Pfarrer Andreas Taube. Gemeinsam haben sie mit dem Presbyterium das Projekt angestoßen, das seit Jahresbeginn auch in der Ev. Kirchengemeinde Unna-Massen sehr erfolgreich läuft.

„Es geht auch darum, dass Kirche und Diakonie mit diesem Projekt direkt auf die Menschen vor Ort zugehen“, ergänzt Christian Korte, Regionalbeauftragter der Diakonie-Ruhr-Hellweg. In Unna-Massen, wo das Projekt seine Premiere feierte, wird das Angebot inzwischen gut angenommen. Es ist längst kein Tabu mehr, um Hilfe und Rat zu bitten. So soll es zukünftig auch in Königsborn sein. Jeder, der Rat und Hilfe sucht, bekommt sie.

Anmeldungen ist nicht nötig

Anmeldungen sind übrigens nicht erforderlich. Die „Brücke“ an der Berliner Allee 16 in Unna-Königsborn ist für alle geöffnet.

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