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Dekorative Weihnachtsbeleuchtung bringt Einbrecher zu Fall

Passend zum 4. Advent hier einmal ein Hoffnung machendes Beispiel, wie man in der Weihnachtszeit Einbrecher dingfest machen kann. Beispielsweise mit der Weihnachtsbeleuchtung im Vorgarten.

Den kuriosen Fall schildert die Polizei Dortmund: „Die Weihnachtsbeleuchtung im Vorgarten eines Einfamilienhauses erhellte nicht nur die weihnachtlichen Abendstunden der Anwohner, sie brachte am Samstagabend sogar einen Einbrecher zu Fall“, schildert sie in einer Pressemitteilung von Sonntagnachmittag.

Gegen 18.30 Uhr war die Familie zum Einkaufen aufgebrochen. In ihrer nur knapp einstündigen Abwesenheit brachen zwei Männer ins Haus ein, Plötzlich fuhr der Pkw der Familie vor dem Haus vor. Hektisch versuchte das Duo zu flüchten: Der Familienvater bemerkte beim Aussteigen einen Schatten, der sich von seinem Haus entfernte -und sah zeitgleich einen Fremden aus seinem Küchenfenster klettern. Hals über Kopf flüchtete der Einbrecher durch den Vorgarten – und verhedderte sich dummerweise in der dekorativen Weihnachtsbeleuchtung.

Tja, so fiel er auf die Nase, pardauz. Und der Hausbesitzer packte sich zusammen mit seinem 21-jährigen Sohn beherzt den Strolch: Bis zur Ankunft der Polizei hielten Vater und Sohn zusammen den renitenten Mann eisern fest. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung wurde kurz darauf auch der Komplize festgenommen. 25 und 10 Jahre sind die zwei. Den weiteren Adventssonntag verbrachten sie in der Zelle.

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