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Crashfahrer versteckt sich in Lüner Feld – Körpertemperatur verrät ihn…

Versteckspiel mit der Polizei im Feld... das lief für einen 37-jährigen Lüner nicht ganz so, wie er es sich vorgestellt hatte. Seine Körpertemperatur wurde ihm zum Verhängnis…

Der Polizeieinsatz begann Donnerstagfrüh um 1.20 Uhr. Ein Zeuge hatte den Notruf getätigt, weil an der Holthauser Straße ein Auto auf dem Dach im Graben lag. Im Auto erkannte der Zeuge einen Mann. Der war dann beim nächsten Hingucken des Zeugen plötzlich – weg. Verschwunden.

Richtig gut versteckt hatte er sich nicht. Denn nach kurzer Suche erspähten Feuerwehrleute den Geflüchteten mit Hilfe einer Wärmebildkamera 50 Meter entfernt in einem Feld liegend. Wieso der Mann so eilig aus seinem Pkw geflüchtet war, hatten die Polizeibeamten beim Blick ins Auto schon vermutet: Leere Bierflaschen kullerten drin herum.

Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Fast 2 Promille hatte der Herr intus. Zudem gehörten die Kennzeichen an seinem Wagen nicht zu diesem Wagen...

Blessuren ambulant behandeln lassen und dann ab auf die nächste Polizeiwache, Blutprobe bitte. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 10.000 Euro.

Passiert war der nächtliche Crash nach ersten Ermittlungen klassisch: betrunken am Steuer und die Kurve nicht gekriegt. Im Graben hatte sich das Fahrzeug noch überschlagen.

Doch der 37-Jährige behauptete nun, gar nicht am Steuer gesessen zu haben –  das sei ein Freund gewesen. Warum er sich dann vor der Polizei versteckt hatte, wieso dem Zeugen nur eine einzelne Person im Pkw aufgefallen war und wo dieser geheimnvolle Freund denn abgeblieben sein könnte… tja, meint die Polizei abschließend lakonisch, „das müssen nun wohl die folgenden Ermittlungen ergeben…“

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