Rundblick-Unna » Couragierter Kneipenwirt von brutalem Trio zusammengetreten – Erschütternder Aufruf auf Facebook – Bewährungsstrafen für Schläger

Couragierter Kneipenwirt von brutalem Trio zusammengetreten – Erschütternder Aufruf auf Facebook – Bewährungsstrafen für Schläger

„Wer mich mental und seelisch unterstützen möchte und Interesse hat, was in der Nacht passiert ist, der kann am 12. März in Unna am Amtsgericht dabei sein.“ Diesen Post – verbunden mit einem erschütternden Foto seines völlig entstellten Gesichts – postete ein Kamener Kneipenwirt zu Wochenbeginn auf Facebook.

Kneipenwirt zusammengeschlagen Facebook

Zum gestrigen Prozess gegen das brutale Schläger-Trio liefen denn auch über drei Dutzend Facebookfreunde des Prügel-Opfers im Unnaer Amtsgericht auf. Der 47jährige Gastronom Olaf G. war am Morgen des 24. Februar 2013 von drei Männern im Alter von Mitte bis Ende 20 auf brutalste Art und Weise zusammengetreten worden.

Unsere Redaktion war während der Verhandlung nicht im Gerichtssaal anwesend. Wir geben deshalb die Schilderungen des Gerichtsreporters von Bild.de wieder, die gestern Abend online gestellt wurden:

Danach soll es kurz vor dem brutalen Angriff zu einer Schlägerei in der Kneipe gekommen sein. Der Angreifer wollte flüchten. Der couragierte Wirt heftete sich an seine Fersen: „Wenn du Eier hast, steh dazu, was du gemacht hast.“ Doch der Angesprochene verschwand in einem türkischen Café.

Daraufhin kehrte Olaf G. um, um in seine Kneipe zurückzugehen – und wurde ganz in der Nähe von dem gewalttätigen Trio abgefangen. Wie übel die die drei ihn damals zugerichtet haben, postete er am Montag schonungslos mit seinem Bild auf Facebook: Durch einen brutalen Tritt ins Gesicht waren ihm Kiefer und Nasenbein gebrochen worden. Die Ärzte mussten die Brüche mit Nägeln und Schrauben fixieren.

Die drei Angeklagten zeigten sich vor Gericht geständig. Doch es konnte nicht geklärt werden, wer Olaf G. den Tritt ins Gesicht verpasst hatte – mit solch verheerenden Folgen. Das Gericht setzte die Strafen deshalb zur Bewährung aus: zwischen anderthalb und zwei Jahren Gefängnis. Plus 9000 Euro Schmerzensgeld.

Kommentare (14)

  • Anna Zimmermann via Facebook

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    traurig, dass die Täter bei der Aktion so davon gekommen sind…

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  • Stoffl Hapunkt via Facebook

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    Wird endlich Zeit für härtere Strafen… vorallem egal für welches Alter…

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  • Marc Weber via Facebook

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    9000 Euro, sind deutlich zu wenig. Mindestens 20 tausend wären fällig gewesen!

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  • Petter Uhlenbusch

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    9000€ Schmerzensgeld von jedem der feigen Täter, das wäre angemessen gewesen.
    So lachen die sich in Fäustchen wie toll sie das Gericht doch getäuscht haben.

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  • Heike Wit via Facebook

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    kein Wunder , das die Gewalt kein Ende nimmt, bei der Bestrafung…..

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  • Jama To via Facebook

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    In Deutschland wird alles auf die schlechte Kindheit geschoben! Meine Meinung nach, sind heutige Kinder und Jugendliche mit sanften Handschuhe angefasst! Dazu kommt noch das die Strafen für Verbrechen zu mild sind! In den Gefängnissen ist all Komfort angeboten! Von Einzelzimmer, Fernseher, Computers bis zu Hobby Räume! Sind auch die Kliniken so gut ausgestattet? Mein Antwort, NEIN!

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  • Carsten Seiffert via Facebook

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    Die deutschen Gesetze hier kotzen mich langsam an . Solche laschen Urteile sind einfach nur ätzend . Warum nicht so wie im Amiland bestrafen . Knast und fertig . Ist noch zu harmlos. Steinbruch malochen bei nur einer Ration Wasser am Tag .

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  • Oualid Gharbi via Facebook

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    Jama To das ist kein gefängniss das ist hotel 5 sterne

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  • reiner. b

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    Mitgefangen – Mitgehangen. Wenn alle an der Tat beteiligt waren so müßten auch alle drei einfahren.

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  • Heinz GErlach

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    Wundert mich mal wieder nciht, dass kein Wort über die Herkunft der Täter verloren wird.
    Ganz sicher waren es weder Asiaten noch Lateinamerikaner, Briten oder Griechen…
    Dass Leute mit Migrationshintergrund die häufigsten Täter im BEreich der GEwaltkriminalität sind kann nicht mal mehr die Künast leugnen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die Antwort darauf gibt klart der Hinweis, in welchem Cafe der eine Täter verschwand, Hein Gerlach. Es waren türkisch stämmige Männer.

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  • Sascha Krieg

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    10 Jahre Steinbruch,nur einmal am Tag Trockenes Brot und ein Becher Wasser (vorzugsweise Becher mit löchern), und dann Briefmarke auf den Arsch, und ab in die Heimat von Mama und Papa!

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  • Cornelius Blanke

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    Das in den Kommentaren zum Ausdruck gebrachte „gesunde Volksempfinden“ kotzt mich an. Wir leben glücklicherweise in einem Rechtsstaat. Deshalb weder Wasser und Brot, noch Steinbruch. Und wenn eine Tat nicht eindeutig zugeordnet werden kann, gilt die Unschuldsvermutung. Die gemeinschaftlich begangene Körperverletzung wurde durch das Gericht ja gewürdigt. Es wird halt Recht gesprochen, nicht, was wir für Gerechtigkeit halten.
    Und eine abschließende Frage: welchen Unterschied macht es, welcher Herkunft Täter sind? Für die Opfer wohl keinen, für das Gericht auch nicht. Also tut es auch nichts zur Sache.

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    • Petter Uhlenbusch

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      Rechtsstaatlichkeit schliesst ja strengere Strafen nicht aus.
      Wenn sich bestimmte Gewaltdelikte Tätern bestimmter Herkunft
      zuordnen lassen, möchte ich das schon wissen. Sei es nur darum
      diesen Menschen aus dem Wege zu gehen.

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