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Chaos-Crash auf der A1 im Stau bei Kamen: Sechs demolierte Pkw und ein Dutzend Verletzte

Chaos-Crash am Freitag,  dem 13. Sechs ramponierte Autos und doppelt so viele Verletzte sind die verheerende Bilanz eines Massenunfalls heute auf der A1 bei Kamen (Fahrtrichtung Köln – zwischen Hamm/Bergkamen und dem Kamener Kreuz) – zum Glück gab es keine Toten zu beklagen.

Ungewöhnlich spät – erst sieben Stunden nach dem Massenunfall – gab die Polizei am Abend Genaueres zum Unfallhergang bekannt, über den sich die Beamten erst einmal einen Überblick verschaffen mussten. Nach ersten Zeugenaussagen übersah der Fahrer eines Ford Mondeo – ein 75jähriger Senior aus Münster – ein Stauende auf dem linken Fahrstreifen. Er prallte mit seinem Ford auf den Audi einer 58-Jährigen aus Lienen.

Die Wucht des Aufpralls schleuderte den Audi wiederum auf einen davor stehenden Opel, den ein 40-Jähriger aus Rosendahl steuerte. Unmittelbar darauf prallte auf den Mondeo des 78jährigen Unfallverursachers ebenfalls ein Wagen auf – am Steuer des Kia saß ein 78-jähriger Ludwigshafener. Sein Wagen prallte frontal in das Heck des Mondeo.

Die Wucht dieses Aufpralls schleuderte den Mondeo wiederum  auf den mittleren Fahrstreifen und hier gegen den Ford Fiesta einer 54-Jährigen aus Holzwickede. Und ihr Kleinwagen wiederum wurde auf den  VW Golf einer 75-Jährigen aus Kiel geschoben. Kurz und gut: ein chaotischer Massen-Crash.

Der 75-Jährige aus Münster, sowie dessen Beifahrerin kamen mit Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ebenso wurden die Insassen aller anderen beteiligten Wagen mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht, glücklicherweise nur zur ambulanten Behandlungr.

An der Unfallstelle landete ein Rettungshubschrauber. Die Richtungsfahrbahn Köln war bis gegen 14.40 Uhr komplett gesperrt. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifahren.

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