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CDU fordert „Machbarkeitsstudie“ für Lehrschwimmbecken am Hertinger Tor

 Ein neues Lehrschwimmbecken am Hertinger Tor, das auch für therapeutische Zwecke nutzbar wäre: Diesen Vorschlag machte die Unnaer CDU vor 2 Wochen hinsichtlich der Neubebauungsplanungen im Unnaer Süden, früheres Sportplatzgelände Hertinger Tor. Heute schiebt die Fraktion den Antrag auf eine Machbarkeitsstudie nach.

Die Verwaltung, bittet die CDU, soll eine Wasserfläche am neuen Grundschul- und Kitastandort „Hertinger Tor“ prüfen. „Die Nutzung sollte sich  vornehmlich auf Lehrschwimmen beziehen, aber auch  z. B. für therapeutische Anwendungen zur Verfügung stehen“, schreibt die Fraktion in ihrem Antrag.

Ihre Begründung:

Eine Wasserfläche an diesem Standort (mit neuer moderner Grundschule und neuer Kita) könnte den Schulen und Kitas aus der Innenstadt und den Stadtteilen ein größeres Angebot  unterbreiten. „Denn für Kinder ist es im Grundschulalter und sogar schon früher sehr wichtig, sich im Wasser sicher fortbewegen zu können.“ Zugleich könnte ein Schwimmbecken auch für  therapeutische Anwendungen sinnvoll sein. „Da die beiden Unnaer Krankenhäuser aktuell ihre Therapieschwimmbecken schließen, wären Synergieeffekte denkbar“, so die CDU.

Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt schlägt die CDU nun zunächst eine Machbarkeitsstudie vor. Die Verwaltung soll dabei Fördermöglichkeiten, Refinanzierungsoptionen und Unterhaltungskosten darstellen und „mögliche Partnerschaftsmodelle auch innerhalb des Konzerns Stadt Unna aufzeigen“. Die Studie soll in puncto Energie Einsparmöglichkeiten für den gesamten Standort Hertinger Tor auflisten und Möglichkeiten vielfältiger Nutzungen eines neuen Schwimmbeckens an dieser Stelle aufzeigen.

„Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie“, schließt die CDU, „wird dann zeigen, ob die Idee einer Wasserfläche am Hertinger Tor realisierbar wäre und letztlich politisch gewollt ist.“

Sportplatz Hertinger Tor

Das frühere Sportplatzgelände Hertinger Tor im Unnaer Süden.

Kommentare (4)

  • Helmut Brune

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    Solch eine Studie ist sicher Sinnvoll, bevor man Unsummen ausgibt, die sich hinterher nicht rentieren.

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  • Mike

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    Die Stadt konnte bisher KEINES der Lehrschwimmbecken halten ! Das sagt Alles. Und wenn dann Schulen von der Schwimmhalle dorthin wandern entsteht da wieder ein Minus.

    Ist halt wieder Wahl und man braucht wohl Wählerstimmen…

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  • Tobi

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    Richtig Mike,

    Populismus nennt man das !

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  • Friedrich

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    Die CDU ist doch die Partei, die für nichts Geld locker machen will. Jetzt auf einmal ein neues Bad, obwohl die genau wissen, dass die Stadt auf lange Zeit kein Geld dafür hat. Das riecht nach Populismus.

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