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CDU-Bürgermeisterkandidat Ja oder Nein: Montag fällt die Vorentscheidung

Montagabend fällt die Vorentscheidung. Spricht sich auch die dritte (und größte) Unnaer Ortsunion deutlich gegen einen CDU-Bürgermeisterkandidaten aus, wird die Stadtverbandsversammlung am 24. April abgeblasen.

„Dann haben wir so ein klares Votum, dass die Gesamtversammlung nichts mehr zu entscheiden hätte“, sagt der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes, Gerhard Meyer (im Bild).

In der CDU Oberstadt sind knapp 90 Mitglieder vereint, nur geringfügig mehr allerdings als in der Ortsunion Königsborn mit 70 Parteianhängern. Diese hatten sich in der vorletzten Woche mit eindeutigem Nein gegen einen Konkurrenten für Bürgermeister Werner Kolter ausgesprochen. Das gleiche Bild ergab sich in der darauf folgenden Woche bei der Abstimmung der CDU Hellweg in Hemmerde.

Die Bürgermeisterwahl im September läuft damit mit immer größerer Wahrscheinlichkeit auf die zweifelhafte Alternative „entweder Kolter/SPD wählen oder zu Hause bleiben“ hinaus. Mehrere Rundblick-Leser hatten eine solche „Wahl“-Aussicht in Kommentaren scharf kritisiert: Als Volkspartei müsse die CDU eine Alternative bieten. Sonst mache sie sich unglaubwürdig und werde unwählbar.

Gerhard Meyer sieht trotz der bisherigen klaren Contra-Position aus Königsborn und der Hellweg-Schiene noch alle Möglichkeiten offen. Nach der Oberstadt-CDU stimmt zum Schluss die Ortsunion Massen über die Kandidatenfrage ab – erst nach Ostern am 15. April.

Kommentare (1)

  • J.Müller

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    Es kommt doch so, wie Herr Meyer es will. Bloß keinen eigenen Kandidaten……dem Befehl werden die braven Parteisoldaten gehorsam folgen.

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