Rundblick-Unna » BVB-Bomben: Sprengstoff von der Bundeswehr?

BVB-Bomben: Sprengstoff von der Bundeswehr?

Der Verdächtigen sind viele im Topf der Tatverdächtigen: Links- wie rechtsextreme Gruppierungen, die Wettmafia, Fans gegnerischer Vereine, geheimnisvolle Erpresser… Ein islamistischer Hintergrund wird derweil ausgeschlossen.

Wie der Dortmunder Radio-Sender Radio91.2 berichtete, stammt der für den Anschlag auf den BVB benutzte Sprengstoff wohl aus Bundeswehr-Bestand. Verschiedene Medien, allen voran die Zeitung „Die Welt“, hatten dies am vergangenen Wochenende unter Berufung auf Sicherheitskreise gemeldet.

Die verwendeten Zünder seien militärischer Herkunft, die Sprengsätze nicht von Amateuren gefertigt worden – die Bauart lasse auf Experten schließen. Des Weiteren wurde öffentlich, dass die drei Bomben wohl eine Sekunde zu spät zündeten – sonst hätten sie weit größeren Schaden angerichtet.

Weder Bundesanwaltschaft noch Bundeskriminalamt wollten dies jedoch bisher bestätigen, die Ermittlungen dauern weiterhin an.

Was jedoch unstrittig scheint, ist die hohe Gefährdungslage: So sind wohl nicht nur Fußballspiele, sondern auch Rockkonzerte und Kulturveranstaltungen potentielle Ziele.

 

Eine Spurensuche am Tatort fand heute Mittag statt, gegen 18:30 Uhr wird das BKA eine Tat-Rekonstruktion durchführen. Zu diesem Zweck wird die Wittbräuker Straße bis ca. 20:00 Uhr zwischen dem Limbecker Postweg und der Kreisstraße gesperrt sein – bitte berücksichtigt dies und umfahrt den Bereich weiträumig!

 

 

Kommentieren