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Bundesweites Stadionverbot für BVB-„Problemfans“ und individuelle Strafen vom Verein: Unschuldige Zuschauer schonen

 Bundesweites Stadionverbot für rund 90 „Problemfans“ des BVB, die vorige Woche auf der Anreise zum Auswärtsspiel beim SV Darmstadt 98 von der Polizei gestoppt wurden – mit Vermummungsgegenständen, Pyrotechnik etc. im Gepäck.
Damit reagierte der DFB (Deutscher Fußball-Bund) auf die „besonderen Gefährdungssituation“. Die Sanktionen gegen die 88 Hooligans gelten ab sofort, teilte der DFB am Donnerstag auf seiner Webseite mit.
Der BVB selbst kündigte am heutigen Freitag an, die Fans, die beim Heimspiel gegen Leipzig beleidigende Transparente gehalten hätten, individuell zu bestrafen. 61 Personen seien identifiziert worden, die an der Aktion auf der Südtribüne beteiligt gewesen sein sollen.

Die Verdächtigen will der Verein nun anhören und dann über Strafen entscheiden, vom Dauerkartenentzug über Stadionverbot bis zum Vereinsausschluss. Zivilrechtliche Schritte behält sich der BVB vor. Seine Devise: klare Strafen für identifizierte Täter und nicht unschuldige Zuschauer in Kollektivhaft nehmen.

Die Polizei hat 32 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt rechnet man mit 40 bis 50 Strafverfahren.

Die Heimpartie gegen Wolfsburg morgen stuft die Dortmunder Polizei als Risikospiel ein. Es sei völlig unkalkulierbar, wie die 25.000 Fans auf die Sperrung der Südtribüne reagieren würden. Zwischenfälle sind einkalkuliert. Die Zahl der Einsatzkräfte werde deutlich aufgestockt. Wegen der Schmähplakate gegen Leipzig hatte der DFB die Sperrung der Südtribüne angeordnet – zusätzlich muss Borussia Dortmund 100.000 Euro Strafe zahlen (wir berichteten). Unter anderen Umständen wäre das morgige Spiel gegen Wolfsburg als unproblematisches Spiel eingestuft worden.

Kommentare (11)

  • Rundblick Unna via Facebook

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    An diesem Samstag spielt die andere Borussia gegen die „Roten Bullen“ aus Leipzig. http://www1.wdr.de/sport/fussball/borussia-leipzig-fanproteste-100.html

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  • Silke Krüger via Facebook

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    richtig so, die müssten alle lebenslanges Stadionverbot erhalten

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    • Matthias Polzin via Facebook

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      Mal wieder jemand der alle über den gleichen Kamm schert wenn n paar scheiße bauen

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Die sind identifiziert also trifft es die Richtigen und die brauchen einen Schlag vor den Buck der Wirkung zeigt, den mit Fußball hat das nichts mehr zu tun. Das ist nur schlimmste Gewalt aus üben incl Bedrohung

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Die Heimpartie gegen Wolfsburg morgen stuft die Dortmunder Polizei als Risikospiel ein. Es sei völlig unkalkulierbar, wie die 25.000 Fans auf die Sperrung der Südtribüne reagieren würden. Zwischenfälle sind einkalkuliert.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      gleich alle einsacken die was dagegen haben und Ärger machen, den das hat mit Fussball nix mehr zu tun, das ist nur noch pure Gewalt.

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    • Winfried Bömelburg via Facebook

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      Die Aussage war: Es ist völlig unkalkulierbar wie die 25000 Fans der Südtribüne reagieren werden. Es sind ca 24500 Fans kollektiv und zu Unrecht bestraft worden. Vielleicht wollen davon welche demonstrieren, was ich gut Verstehen könnte. Aber wieso sollen die alle eingesackt werden die etwas dagegen haben Frau Silke Krüger?

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      • Wunderlich

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        Schrieb sie doch … die Ärger machen.
        Kann man nichts gegen sagen, wenn die Idioten aussortiert werden.
        Der Rest sollte sich gegen die Trottel stellen, die den Sport für ihre Gewalttaten nutzen … sonst stehen sie demnächst wieder draußen.

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    • Silke Krüger via Facebook

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      Strafe muss endlich mal wirksam sein, friedlich können die demonstrieren wie sie wollen, machen Sie Ärger spricht da Gewalt, gehören die auch gleich bestraft und dann trifft es die Richtigen. Es muss doch endlich mal etwas wirksam gegen diese Gewalt getan werden und Stadionverbote Deutschlandweit finde ich richtig gut.

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    • Winfried Bömelburg via Facebook

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      Das sehe ich genauso Gewalt muss hart und sofort bestraft werden.

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