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Brutale Attacke auf Polizisten: Einer der Gewalttäter in Unna geboren – Beide polizeibekannt

Die brutale Attacke auf zwei Zivilpolizisten in der Dortmunder Nordstadt hat bei unseren Lesern für Entsetzen gesorgt, wurde Dutzendfach fassungslos kommentiert.

http://rundblick-unna.de/sch-bullen-mach-dich-platt-2-zivilfahnder-in-do-dienstunfaehig-gepruegelt-gewalttaeter-nach-vernehmung-wieder-frei/

Entsetzen herrscht auch im Polizeipräsidium, wo Pressesprecher Gunnar Wortmann heute Morgen auf unsere Anfrage bestätigte: „Uns geht das auch so. Wir sind fassungslos.“ Und: „Es ist traurig.“

Den geprügelten und getretenen Beamten (27 und 28) geht es den Umständen entsprechend, so Wortmann. Sie sind für die nächste Zeit nicht dienstfähig.

Der Pressebeauftragte teilte zu den beiden zunächst festgenommenen und dann wieder frei gelassenen 19Jährigen weitere Details mit.

Die als „Dortmunder“ bezeichneten jungen Männer sind beide in Deutschland geboren, einer in Dortmund, der andere in Unna. Bestätigt wurde vor einiger Zeit bereits von einem der Sprecher des Präsidiums, sdass die Bezeichnung „Dortmunder“ für Personen aus einem nichtdeutschen Kulturkreis gewählt wird (wir berichteten damals). Nach gesicherten Informationen, die der Pressesprecher nicht kommentieren darf und das auch nicht tut, handelt es sich bei dem einen 19Jährigen um einen Syrer und bei dem anderen um einen Türken (dieser ist der in Unna Gebürtige).

Auch bestätigte der Polizeisprecher, dass beide Männer vor ihrem gewalttätigen Vorgehen gegen die beiden Zivilbeamten bereits polizeibekannt waren. „Einer wegen Diebstahls und der andere wegen Raub.“

UPDATE DIENSTAGMITTAG: Der unbekannte Dritte ist gefasst. Es handelt sich lt. Polizei „um einen 21-jährigen Mann, gemeldet in Mülheim an der Ruhr. Er lässt sich anwaltlich vertreten und machte bisher keine Angaben zur Sache.“ Nicht vorenthalten möchten wir euch auch das Stamtement von Polizeipräsident Gregor Lange: „Ich freue mich sehr über den schnellen Ermittlungserfolg. Dies ist ein deutliches Signal für die Straftäter in unserer Stadt. Ich bin mir sicher, dass die Täter eine gerechte Strafe erhalten werden. Das ist auch notwendig.“

WAS KOMMT NUN NACH?

Einer der insgesamt 3 Gewalttäter ist wie berichtet noch flüchtig. Dass die anderen beiden nach ihrer Vernehmung noch am selben Abend wieder aus der Polizeiwache hinaus spazieren konnten, ist für Gunnar Wortmann und seine Kollegen naheliegend besonders schwer erträglich.

Doch die Tatvorwürfe – gefährliche Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – rechtfertigen nun mal schwerlich eine Inhaftierung, vor allem, weil beide nun mal erst 19 sind. So lange keine konkret belegbare Flucht- oder Verdunkelungsgefahr besteht, ist U-Haft bei solchen Delikten schwierig bis unmöglich, bestätigt Wortmann leidlich Bekanntes.

Bei der gefährlichen Körperverletzung spielt es derzeit juristisch keine Rolle, dass sie sich gegen Polizeibeamte richtete. Dieser (nicht nur aus Sicht der Polizisten und ihrer Familien) untragbare Zustand soll sich nun aber eventuell zügig ändern, sagt Gunnar Wortmann in der Hoffnung auf eine von Bundes- und Landesinnenminister angekündigte Gesetzesverschärfung: Härtere Strafen für Angriffe gegen Polizeibeamte, Ordnungs- und Rettungskräfte.

Da die Tatverdächtigen erst 19 sind, könnte der Fall ans Jugendkommissariat übergehen. „Das wäre gut“, äußert der Polizeisprecher seine persönliche Hoffnung, „dann wäre das viel schneller entschieden: Als Richtlinie gilt ,Strafe folgt auf dem Fuß´.“ Nach Erwachsenenstrafrecht könnte es hingegen bis zu einem Jahr bis zur Verhandlung dauern.

Zu erwarten haben die beiden (im juristischen Sinne) Ersttäter gleichwohl keine Haft.

Kommentare (51)

  • Helmut Brune

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    Diese brutale Respektlosigkeit kann man doch nicht länger einfach so hinnehmen, nur weil irgendwelche Politiker und Juristen sagen: So will es das Gesetz. Hier muß schnellstens mal ein Exempel statuiert werden wo die volle Härte der Justiz deutlich gemacht wird.

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  • Christine Kolb via Facebook

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  • Mike

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    Unsere Kuscheljustiz macht es möglich, es ist unglaublich, gefährliche Körperverletzung nach § 224 StGB wird mit einem Stafmass von 6 Monaten bis 10 Jahren angesetzt aber es wird sich bestimmt ein Richter finden der den Polizeibekannten Straftätern eine positive Sozialprognose erstellt und somit eine Haft erspart, wäre ja unglaublich, wenn unsere Justiz mal eine Zeichen gegen Körperverletzung setzen würde, so prahlen die Leute weiterhin in der Nordstadt, ey Alter ich bin jetzt vorbestraft, cool waah ? Hab einem Bu**** auf die Fresse gehauen und die können mir nix, geil Alter, ich bin jetzt der Babo hier und ich bin hier das Gesetz….

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    • Markus Berghoff via Facebook

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      So siehts aus… 👍👍 und da ja keine großen Strafen verhängt werden wird das wohl langsam zum Sport… und falls sich mal ein Polizist wehrt oder ein Schuss fällt dann ist jeder Politiker sofort da!

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  • Christine Kolb via Facebook

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    Das macht mich wütend, wenn jemand so drauf ist!!

    Den verletzen Beamten wünsche ich eine Gute Besserung!!!
    Und das sie die Kraft haben, das zu verarbeiten!!

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  • fürst

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    Pressesprecher mit politisch verordnetem Maulkorb.
    Polizeipräsident lustiger als ein Karnevalspräsident.
    Mir sind Zeiten bekannt, in denen „Auslandskontakte“ als Haftgrund der Fluchtgefahr galten
    und bei mehreren Tätern der Haftgrund der „Verdunkelungsgefahr“ möglich war.

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  • Claudia Adolf via Facebook

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    Ist doch kein Wunder,daß die Gewalttaten immer mehr zunehmen,wenn es so Ausgeht.Solche Menschen sollten gleich eingebuchtet werden. 😈

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  • Christine Kolb via Facebook

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    Es macht einen einfach nur sprachlos ( vor Wut ), und ansonsten kann man nur noch den Kopf schütteln!!!! :-( :-(

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  • Baerbel Klaholt via Facebook

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    Das darf doch nicht wahr sein Gewalt gegen beamte und dann wieder auf freien Fuß. Den beiden Polizisten gute Besserung

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  • Anke Barenbräucker via Facebook

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    Ja dann bis zum nächsten Mal, Freifahrtschein der Extraklasse . Ich fasse es nicht !

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  • Jan

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    Falls es sich um syrische uns türkische Kurden gehandelt haben sollte : Spricht etwas gegen eine zügige Abschiebung, sofern ein ausreichendes Strafmaß verhängt wird ? Ich meine natürlich außer der persönlichen Meinung von Hannelore Kraft.

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  • Hans-Ulrich Voß via Facebook

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    Tragen die Polizisten Schlagstock, Taser und Dienstwaffe nur der Optik halber spazieren oder warum sind jetzt die Beamten dienstunfähig und nicht die Angreifer? Man kann von den USA halten was man will, aber Angriffe gegen Polizisten sind dort sehr selten.

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  • Sylvi Röllecke via Facebook

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    Wenn es Andersrum gewesen wäre, wären die Polizisten sofort als rechts abgestempelt. Was muss noch alles passieren bis sich endlich etwas tut? !

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  • Christine Kolb via Facebook

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    Ja leider!!!

    Weil mal wieder mehr Rücksicht auf den Täter genommen wird!!!

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Folgende Zusatzinformation habe ich gerade bei den Kollegen von 91,2 gefunden: http://www.radio912.de/infos/dortmund/nachrichten/art749,1389214

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    • Markus Berghoff via Facebook

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      Ja wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist werden alle Aktiv und sind Geschockt…. hätte man vor Jahren dem Sarazin geglaubt hätte vieles im Vorfeld verhindert werden können…

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      • fürst

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        Das ist doch jetzt nur „Theaterdonner“, den blöden Volk zu Beruhigung!

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    • Christiane Kramer via Facebook

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      Es ist zum kotzen! Wenn was passiert ist, rufen die Politiker nach neuen und härteren Gesetzen. Dabei bleibt es dann aber auch immer wieder! Tatsächlich passiert NICHTS!!! Nur bla bla 😡

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    • Markus Berghoff via Facebook

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      So siehts aus…

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  • Marc Weber via Facebook

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    Hier muss sich wirklich etwas ändern. Die Jungs von der Polizei halten jeden tag den Kopf hin , damit die Bürger auch sicher sind. Ich hoffe das es schnell gesetzliche Änderungen geben wird .

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  • Chris

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    Vielleicht sollte man – bevor man urteilt – erst einmal beide Seiten anhoeren, bisher spricht ausschliesslich die Polizei, die Beschuldigten haben keine Pressestelle.

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  • fürst

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    Die Polizeisprecherin Seketa stellte klar, daß es ein „Nachspiel“ geben werde.
    Ich lach‘ mich schief, weil ich mir das „Nachspiel“ schon vorstellen kann.
    Unter jetziger Politik und Polizeiführung sind Dortmunder Polizisten Witzfiguren.
    Sie selbst können nichts dafür. Die, die ich kenne, möchten gerne anders.

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  • Lucky Fröhlich via Facebook

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    Ich hätte dem Pisser ins Knie geschossen. Die Jugend von heute. Traurig.

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  • Willy

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    Nachspiel?
    Wahrscheinlich eine Nachschulung in Deeskalation.
    Wie führe ich das Gespräch richtig, Demut und Respekt dem Gesprächspartner gegenüber zeigen, nicht bestimmt oder gar aggressiv auftreten.

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    • fürst

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      Ja, so kann man sich das vorstellen.
      Oder Standpauke: Was sie sich da im fremden Revier erlaubt haben („Was erlauben Polizei… Ich habe fertig.“

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    • Dagmar Kuhn via Facebook

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      Ja…so schien es mir in der Beschreibung….diese Nachhilfe brauchen sie nicht mehr……

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  • Bianca Wald via Facebook

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    Nicht nur Gewalt gegen Polizeibeamte muss härter bestraft werden, sondern Gewalt egal gegen wen sie sich richtet. Nur bei empfindlichen strafen dürfte der ein oder andere umdenken

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  • Christine Kolb via Facebook

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    Egal wer angefangen hat, niemals muss man deswegen die Polizei angreifen!

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  • Werner Maag

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    Tut mir Leid für die verletzten Polizisten! Hat sich schon ein Grünen-Politiker gemeldet und sich für die schiefgelaufene Integration der letzten 30 Jahre entschuldigt?

    Warum ändert die Polizei nicht ihr Einsatzkonzept und lernt aus den Ereignissen des letzten Jahres? Ich meine damit den offensichtlich schwindenden Respekt bestimmter Migrantengruppen und EU-Ausländern vor unserer Polizei. Es kommt gehäuft vor, daß sich bei kleineren Anlässen wie Personenkontrollen oder Verkehrsunfällen die üblichen Verdächtigen zu einem Mob zusammenrotten und Polizisten im Einsatz bedrohen, teilweise sogar bespucken und angreifen. Was ist hier die zukünftige Strategie der Polizeiführung gegen sowas vorzugehen? „Bürger“gespräche? Deeskalation? Kulturell sensibel-devotes Verhalten gegenüber den großmäuligen, verzogenen Paschas praktizieren? Mehr Teilhabe? Mehr Migranten bei der Polizei, die „isch klatsch disch wek“, besser verstehen können, um den interkulturellen Dialog hinzubekommen?

    Wenn diese Problemgruppen erst einmal gemerkt haben, daß sie die Straße kontrollieren und auch einer handvoll Streifenwagen Paroli bieten können, bedeutet das den Verlust ganzer Stadtteile.

    Ohne Rückendeckung durch die Landespolitik kann dieser Sumpf nicht trockengelegt werden. Für mich haben wir mit Rot-Grün in NRW eine der miesesten und inkompetentesten Landesregierungen überhaupt. Allenfalls Berlin ist noch kaputter. Ein Innenminister Jäger, der schon zehnmal gegangen worden sein müsste und eine Ministerpräsidentin Krafft, die aus ihrer Überforderung eine Tugend macht. NRW ist auf dem Weg in einen Failed State und daran, liebe SPD-Freunde wird auch der EU-Windbeutel Schulz nichts ändern. Gibt es überhaupt irgendein Gebiet auf dem NRW im Ländervergleich nicht im hinteren Fünftel liegt?

    Ich wünsche mir nach den kommenden Landtagswahlen einen politischen Neuanfang für NRW.

    Die Multikulti-Experimente müssen beendet und zu den Akten gelegt werden. Wer will noch in solchen Stadtteilen leben? Niemand! Auch die Grün-Wähler nicht, die immer wollen, daß andere das tun. Integration kann nur gelingen, wenn Rot-Grüne Ideologen ihre Sitze räumen müssen.

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  • Kaim Oner Swbf via Facebook

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  • mw85

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    Früher gab es sowas nicht!

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  • Andree Napp via Facebook

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    ICH WILL KEINE VERLETZTEN POLIZISTEN!
    Ich möchte gern gut mit Allen auskommen! 😕😞😩

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    UPDATE: Der unbekannte Dritte ist gefasst. Es handelt sich lt. Polizei „um einen 21-jährigen Mann, gemeldet in Mülheim an der Ruhr. Er lässt sich anwaltlich vertreten und machte bisher keine Angaben zur Sache.“ Nicht vorenthalten möchten wir euch auch das Stamtement von Polizeipräsident Gregor Lange: „Ich freue mich sehr über den schnellen Ermittlungserfolg. Dies ist ein deutliches Signal für die Straftäter in unserer Stadt. Ich bin mir sicher, dass die Täter eine gerechte Strafe erhalten werden. Das ist auch notwendig.“

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  • Bernhard Eff via Facebook

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    Man glaubt das ja alles nicht mehr! Alles unter dem Deckmäntelchen „Multikulti“!

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Wir fügen einen weiteren Fall an – eher schon alltäglich offenbar. :-( http://rundblick-unna.de/wieder-polizist-bei-einsatz-im-dortmunder-norden-verletzt/

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