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Brückstraßenviertel: Video-Überwachung trägt Früchte – Straftaten geklärt

Die Video-Überwachung von öffentlichen Plätzen ist umstritten. Doch in Dortmund zeigte sich nun gleich zweimal, wie sinnvoll diese bei der Aufklärung von Straftaten sein kann.

In der Nacht zu Samstag gegen 02:20 Uhr in der Frühe, wurde der Video-Beobachter der Polizei an seinem Bildschirm Zeuge, als vor einer Gaststätte in der Brückstraße ein Mann geschlagen wurde. Die Beamten, die zum Einsatzort geeilt waren, trafen vor Ort einen 16-Jährigen Dortmunder mit entsprechenden Verletzungen.

In der Gaststätte konnte ein 27-Jähriger Dortmunder in Gewahrsam genommen werden. Der betrunkene und bereits polizeibekannte Mann zeigte sich von seiner Festnahme unerfreut und gebärdete sich den Beamten gegenüber höchst aggressiv, beleidigend und ausgesprochen unkooperativ.

Der 27-Jährige verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle.

In selbiger Nacht kam es in selbiger Gaststätte gegen 05:00 Uhr zu einem ähnlichen Einsatz, diesmal prügelten sich der Wirt und ein Gast. Wieder konnte die Polizei dank der Videoüberwachung schnell eingreifen und Schlimmeres verhindern. Die Beamten fanden die Streithähne und fertigten eine Strafanzeige wegen Körperverletzung. Ein Rettungswagen wurde gerufen.

Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.

 

Der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange zeigt sich zufrieden mit der ersten Bilanz der im Dezember 2016 einsetzten Video-Überwachung. „In diesen beiden Fällen hat die Videobeobachtung zu einer schnellen Tatklärung beigetragen.“, so Lange. „Jeder Fall ist es wert erkannt, polizeilich aufgenommen und strafrechtlich geahndet zu werden. Die Kamera hilft dabei den Opfern!“

 

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