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Brandneuer Service für Unnas Parksünder: Knöllchen per sofort fix mit dem Smartphone bezahlen

Nagelneuer Service der Kreisstadt Unna exklusiv für ihre Parksünder. Falschparker können ihr Knöllchen ab sofort schnell und praktisch mit ihrem Smartphone bezahlen. „Möglich macht es ein sogenannter QR-Code, bzw. Giro-Code, der seit heute auf dem Strafzettel aufgedruckt ist“, verkündet die Stadtverwaltung eifrig in einer frischen Meldung auf ihrer Homepage.

Ausreden, wieso das Knöllchen zu spät oder gar nicht bezahlt wird, ziehen somit nicht mehr. Mit allen gängigen Mobile-Banking-Apps kann der Code eingescannt werden. Sämtliche Daten, wie der Verwendungszweck und das Kassenzeichen, werden dann automatisch in das mobile Zahlungsformular eingegeben und nach entsprechender Freigabe überwiesen.

„Damit fallen künftig Fehlüberweisungen aufgrund falsch ausgefüllter Überweisungsträger weg“, vermeldet die Stadt als Begründung für diese technische Innovation in Parksünderfragen. Vor allem aber geht´s wohl darum: „… und darüber hinaus erfolgen die Zahlungseingänge schneller als mit einer normalen Überweisung.“ Klar, die Stadt steckt in der Haushaltssicherung und kann es sich nicht leisten, auf Knöllchen-Euros zu warten.

„Zug um Zug werden auch die dem Knöllchen nachfolgenden Briefe und Bescheide Zahlungsaufforderungen mit QR-Code enthalten. Zur einfachen Überweisung“, schließt die Stadt ihre Mitteilung.

Kommentare (10)

  • Rundblick Unna via Facebook

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    😉 Das ist doch mal innovativ!

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  • Markus Zalaszentlaszlo via Facebook

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    Wie viel Geld wurde dafür zur Verfügung gestellt? Wäre es nicht besser gewesen erst einmal die Fahrstühle in Gang zu setzen ?

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  • Markus

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    Wie viel Geld wurde dafür zur Verfügung gestellt? Wäre es nicht besser gewesen erst einmal die Fahrstühle in Gang zu setzen ?

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die Fahrstühle, lieber Markus, kosten ja zusätzlich Strom, wenn sie wieder funktionieren. Schnelles Knöllcheneintreiben bewirkt das Gegenteil. Haushaltssicherung halt. 😉

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    • Uwe Hasche via Facebook

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      Hat gar nichts gekostet – außer einen Anruf beim Anbieter und 15 Minuten Arbeitszeit zum Testen. Wenn es diesen Service schon kostenlos beim Anbieter gibt, sollte man ihn im Zeitalter des eGovernment auch nutzen

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  • Christoph Tetzner

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    Die Fahrstuehle sind saniert und Beide wieder in Betrieb! 😉 Das war nur ein Beispiel, wie es ist in der Haushaltssperre zu sein! Um auch mal ein Lob los zu werden: Hier wird echt versucht in Unna mit wenig viel zu erreichen! Ist halt nur traurig, wenn dann anders die Kohle so rausgehauen wird! 😉

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  • Jens Fabri via Facebook

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    Hat die Stadt Unna keine anderen Probleme? *Kopfschüttel*

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  • Christel

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    Ob technische Aufrüstung die Zahlungsmoral erhöht ist fraglich :-))

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  • Michael Feske via Facebook

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    Na da freut sich aber jeder Falschparker über diesen tollen Service

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  • Heike Lohrmann via Facebook

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    Das ist schon richtig so

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