Rundblick-Unna » Bornekampbad-Verein stellt Falschdarstellungen in örtlicher Presse klar: „Benötigen jede Hilfe fürs Kinderbecken“

Bornekampbad-Verein stellt Falschdarstellungen in örtlicher Presse klar: „Benötigen jede Hilfe fürs Kinderbecken“

Die SPD-Oberstadt möchte dem Bornekampbad per Antrag 30 000 Euro von der Stadt angedeihen lassen – der Trägervereinsvorsitzende selbst sagt plötzlich dazu „nein, brauchen wir nicht“: Die Irritation um das neue Kinderbecken fürs „BB´chen“ war am Ende der Woche perfekt. Vor allem beim Vorstand der SPD Oberstadt, der ja nur hatte helfen wollen. Heute stellte der Trägerverein des Bades die Verwirrung selbst richtig. Ursache sei eine verkürzte und/oder falsche Darstellung durch „die örtliche Presse“ (gemeint ist nicht Rundblick Unna): Sowohl die Stellungnahmen des Vereins wie auch die der FDP seien nur verkürzt wiedergegeben und/oder falsch interpretiert worden.

Hier die Stellungnahme des Freibad-Vorstands im Wortlaut:

„Wir sind ein ,buntes´ Freibad für alle Bürger, wir betreiben den Verein parteiunabhängig und zum Wohl der Bevölkerung. Nachdem die Stadt umfassend Becken- und Technikerneuerung finanziert hat, fehlt nun lediglich noch ein angemessenes Kinderbecken, um das Freibad auch für junge Familien mit Kleinkindern attraktiver zu machen.
Aus unseren eigenen finanziellen Mitteln ist die Investition von ca 60.000 € selbstverständlich nicht möglich: Wir können mit Hilfe des jährlichen städtischen Zuschusses, Mitgliedsbeiträgen, verkauften Eintrittskarten und Spenden kostendeckend arbeiten – solange die Sommer nicht richtig schlecht sind.

Wir benötigen zur Finanzierung des Kinderbeckens jede Art von Hilfe, sei es von den Einwohnern dieser Stadt, Unternehmen, wohltätigen Stiftungen, Organisationen und natürlich auch Zuwendungen seitens der Stadt Unna – sofern es eine Möglichkeit geben sollte.

Wir begrüßen ausdrücklich jede Initiative, die uns diesem Ziel näher bringt!
Die Darstellung, wir hätten den Antrag der SPD-Oberstadt abgelehnt, ist nicht korrekt: wir haben in dem durchaus begründeten Antrag lediglich die Formulierung, in der die künftige Existenz des Bades in Frage gestellt wird, richtig gestellt. Allein diesem Zweck diente unsere Stellungnahme Mitte letzter Woche.
Die Presseerklärung der FDP zu diesem Thema liegt uns im Original vor, in dieser Erklärung mahnt Herr Bick alle Beteiligten, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren und das wünschen wir uns als Verein auch. Des weitern regt er an, allen, die sich berufen fühlen, dem Bornekampbad zu helfen, den Vereinsbeitritt nahezulegen, das halten wir ebenfalls für eine sehr gute Idee.

Wir bitten um Unterstützung unseres Vorhabens für die Kinder dieser Stadt!

Gisela Diemer, Jessica Mense, Torsten Wischerhoff und Sigurd Senkel – der Vorstand des FREIBAD BORNEKAMP E.V.“

– Die SPD berät am Montag abschließend, wie sie mit ihrem Antrag verfährt.

Kommentare (4)

  • Cornelius Blanke

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    Was bin ich froh, dass die SPD wieder mal einen guten Zweck gefunden hat, das städtische Füllhorn zu öffnen. Das ist ja auch viel schöner, als sparen. Wer heute jubelt, darf über die nächste Grundsteuererhöhung bzw. steigende Mietnebenkosten nicht beschweren. Aber auch die zückt Unfassbar größte Partei dann sicherlich das Schrecklich. Und die anderen? Wer will schon gegen das neue Becken argumentieren – es ist doch für die Kinder. In den kommenden Jahren heisst es dann: Jetzt haben wir schon so viel investiert … . Falls nicht vorher noch schnell ein teures Gutachten eingeholt wird.

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  • J.Müller

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    Ja Cornelius Blanke, es wird Zeit, dass in Unna mal in etwas investiert wird, wovon alle etwas haben und nicht nur speziell ausgesuchte überschaubare Bevölkerungsgruppen.
    Ich bin da aber guter Hoffnung, schließlich ist Bürgermeisterwahljahr und jeder Bürgermeister braucht doch ein Denkmal, auf das er später verweisen kann … Und Geld ? Hat Deutschland genug, wenn es nicht im Ausland, bei Banken oder in Rüstung verbrannt würde.

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  • Fürst

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    Gebt bei „Google“ mal „Verräterpartei“ ein …!

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  • Cornelius Blanke

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    J.Müller, nur dumm, dass es sich beim Schwimmbadbau betriebs- und volkswirtschaftlich gesehen weniger um Investitionen als um Konsum handelt. Auf Kosten des Mittelstandes lässt es sich wunderbar konsumieren. Der kann nämlich nicht auf die Caymans ausweichen und ist zum Zahlen verdammt.

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