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Bombendrohung bei Signal-Versicherung an B1: Zwei Gebäude für vier Stunden komplett evakuiert

Schreck in der Morgenstunde für die Mitarbeiter der Signal Iduna-Versicherung in Dortmund. Um kurz nach 9 Uhr ging bei dem Versicherer mit Sitz nahe der B1 eine Bombendrohung ein.

Schnellst möglich eilten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den beiden Gebäuden der Signal, die sich im Bereich der Straßen Alter Mühlenweg und Joseph-Scherer-Straße unmittelbar an der B1 befinden. Die insgesamt 1800köpfige Belegschaft wurde vorübergehend im Kongresszentrum der Westfalenhallen untergebracht.

Bis 13 Uhr war die Polizei in höchster Alarmbereitschaft: Einsatzteams suchten mit Unterstützung eines Diensthundes sämtliche Büros der beiden Firmenniederlassungen nach verdächtigen Objekten ab.

Fast vier Stunden lang drehten die Polizeibeamten buchstäblich jedes Stück Papier in den Büros um; doch es fand sich um Glück nichts, was einer Bombe auch nur entfernt ähnelte, so dass die Versicherungsmitarbeiter praktisch exakt zur Mittagspause ihre Arbeit wieder aufnehmen bzw. für diesen Tag überhaupt erst einmal beginnen.

Wenn der üble Scherzbold erwischt wird – die Dortmunder Polizei ermittelt natürlich schon – dürfte ihm der Spaß vergehen. Ihn erwartet ein Strafverfahren, außerdem wird geprüft, ob ihm die Kosten des polizeilichen Einsatzes aufgebrummt werden können. Mit gesundem Menschenverstand fragt man sich eigentlich nur: Was spricht – bitte schön -dagegen?

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