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Billig bauen in Fröndenberg, teuer in Schwerte – Unna bleibt im oberen Mittelfeld

Es kann enorme Preisunterschiede ausmachen, ob man sich den Traum von Eigenheim in Unna, Selm oder Fröndenberg erfüllt. Über 100 Euro Differenz pro Quadratmeter Bauland sind zwischen den einzelnen Kommunen des Kreisgebiets einzukalkulieren.

In Fröndenberg ist das Bauen weiterhin am günstigten, in Schwerte am teuersten. Die anderen acht Städte und Gemeinden liegen mit ihren Grundstückspreisen dazwischen; Unna bewegt sich nah an den Preisen von Schwerte. Dies erschließt sich aus den aktuellen Bodenrichtwerten, die der Gutachterausschuss des Kreises Unna frisch für das Jahr 2015 festgelegt hat. Dafür wurden 2.240 Kaufverträge des vergangenen Jahres ausgewertet.

Wer ein Grundstück zu verkaufen hat, kann derzeit in Schwerte mit dem größten Erlös rechnen, 230 Euro kostete dort im vergangenen Jahr durchschnittlich der Quadratmeter Bauland. Vergleichsweise Spottpreise bietet hingegen Fröndenberg, wo der Quadratmeter schon für 120 Euro und weniger zu haben war.

Die Kreissstadt Unna bewegt sich im oberen Mittelfeld; je nach Stadtteil werden dort um die 200 Euro fällig, am teuersten ist der (südliche) Innenstadtbereich, deutlich billiger wird´s im Norden und Nordosten. Die Nordkreiskommunen Kamen und vor allem Bergkamen weisen ähnlich günstige Preise wie Fröndenberg auf (150 bis 180 Euro). Teurer geworden sind landwirtschaftliche Flächen: Der Quadratmeter kostete 4,82 Euro, fast 30 Cent mehr als im Jahr 2013.

Die neuen Bodenrichtwerte sind ab sofort in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses im Kreishaus, Zimmer B. 608, Telefon 0 23 03 / 27-11 68 zu erfragen. Der Grundstücksmarktbericht und die aktuellen Bodenrichtwerte sind ab dem 15. März auch über die Internetseite www.boris.nrw.de abzufragen.

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