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Bilanz der Großdemo: 9 verletzte Polizisten durch Tritte, Schläge, Böller – Strafverfahren gegen Linksradikale und rechtsextremen Sänger

Nach dem Großdemo-Wochenende in Dortmund mit Ausnahmezustand in der Innenstadt zieht die Polizei jetzt Bilanz.

Neun Polizeibeamte wurden verletzt, insbesondere durch Pyrotechnikbewurf, Tritte, Schläge und das Bespritzen mit einer ätzenden Flüssigkeit. Eine Beamtin erlitt durch einen Böllerwurf ein Knalltrauma, musste im Krankenhaus behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig.

Im Abschlussbericht der Dortmunder Polizei steht weiter:

„Die eingesetzten Polizeikräfte mussten neun Personen in Gewahrsam nehmen und eine Person vorläufig festnehmen. Diese freiheitsentziehenden Maßnahmen erfolgten überwiegend im Zusammenhang mit dem Aufzug des linksextremen Spektrums, der im Bereich der Dortmunder Innenstadt (…)  durch die Einsatzkräfte angehalten werden musste. Diese linksautonomen Gewalttäter versuchten insbesondere polizeiliche Sperrstellen zu überlaufen bzw. zu durchbrechen, leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bewarfen Polizeibeamte mit Pyrotechnik und einem brennenden Bengalo und traten auf Polizeibeamte ein. Gegen sie wurden Strafverfahren eingeleitet.

An den Versammlungen der Partei „Die Rechte“ (Aufzug und Abschlusskundgebung mit Musik) nahmen zusammen ca. 1.000 Personen teil, darunter ca. 280 Personen aus dem Bereich „HoGeSa“. Die Teilnehmerzahl während der Kundgebung zum Ende der Versammlung verringerte sich schnell.

Im Zusammenhang mit dieser Kundgebung stellte die Polizei zwei Verstöße gegen Auflagen bzw. eine strafbare Handlung des Sängers einer der Bands fest. Hierzu wurden zwei Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und das Vereinsgesetz eingeleitet.“

Kommentare (2)

  • Rudolf Fröhlich

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    Ich finde es traurig, dass Polizeibeamte, die die Demonstrationsfreiheit schützen, von Krawallmachern verletzt werden. Genauso traurig finde ich es, dass das scheinbar niemandem hier einen Kommentar wert ist. Trauriges Deutschland!

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    • Silvia Rinke

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      Lieber Herr Fröhlich, danke für Ihren Kommentar. Es gab zum Bericht über das Demogeschehen am Samstag selbst eine Reihe Kommentare, die zum deutlich überwiegenden Teil diese gewalttätigen Ausschreitungen der Linksradikalen mit deutlichen Worte verurteilten.

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