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Bilanz der EK „Belgrad“, „Schmelze“ und „Luise“: Für fast 40 Erwischte ging es in Haft

Über 100 Straftaten professioneller Einbrecherbanden haben Dortmunds Polizei und Staatanwaltschaft von Februar bis Ende Dezember 2016 aufgedeckt, einige Dutzend Tatverdächtige konnten festgenommen und fast 40 auch in Haft gebracht werden. 2 Verdächtige wurden abgeschoben.

Diese Bilanz zieht das Großstadtpräsidium für seine Ermittlungskommissionen „Belgrad“, „Schmelze“ und „Luise“.

EK Belgrad: Einer Tätergruppe aus Serbien wurde bisher 17 Wohnungseinbrüche nachgewiesen, betroffen waren außer Dortmund auch Lünen und Hamm. 1000 Beutestücke wurden gesichert, meist Schmuck und Uhren (wir berichteten). Durch die Zuordnung dieser Beutestücke versprechen sich die Ermittler die Aufklärung weiterer Straftaten.

EK Schmelze: Ende 2015 / Anfang 2016 wurde einer albanischen Bande 109 Wohnungseinbrüche nachgewiesen. 16 Tatverdächtige wurden ermittelt, 6 Haftbefehle ausgestellt. „In dieser Gruppe befanden sich viele alte „Bekannte“ der EK„, schreibt die Polizei. Eine Tätergruppe mit fast identischer Besetzung war den Ermittlern bereits einige Monate vorher ins Netz gegangen: Diese hat mindestens 103 Wohnungseinbrüche verübt. 11 der 14 ermittelten Verdächtigen wurden in Haft geschickt, 2 abgeschoben.

EK Luise: Diese besteht seit Februar 2016. Sie hat in 7 Verfahren gegen 21 Tatverdächtige ermittelt (inklusive des Ermittlungsverfahrens „Belgrad“) und konnte den vermutlichen Tätern über 170 Taten zurechnen. 17 Festnahmen gab es, für alle Personen ergingen Haftbefehle. „Um die Verdächtigen sofort in Haft zu bekommen, ist immer der Nachweis von bandenmäßigen Strukturen wichtig“, unterstreicht die Behörde.

Link zur ausführlichen Pressemitteilung der Polizei Dortmund: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4971/3533592

Kommentare (2)

  • Helmut Brune

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    Erfreulich zu erfahren, daß die Aktionen unserer Polizei doch Resultate hervor bringt.

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  • Luenne

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    Weiter so und erst aufhören wenn es weniger Einbrüche als Festnahmen pro Woche gibt

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