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Beziehungstragödie in Hagen: Frau bei Telefonat erstochen, Lebensgefährte stürzt von Baugerüst in den Tod

Eine Frau wird während eines Telefonates erstochen, ihr Lebensgefährte stürzt sich kurz darauf von einem Baugerüst in die Tiefe. In Hagen hat sich gestern Abend offenbar eine Beziehungstragödie abgespielt.

Nach der kurzen Erstmeldung der Dortmunder Polizei vom heutigen Morgen wurden im Tagesverlauf weitere Einzelheiten bekannt. Laut einem Bericht des WDR war der Mann, der gegen 19 Uhr die Polizei alarmierte, der Sohn der kurz darauf getöteten Frau. Er hatte von seiner Mutter soeben einen panischen Hilfeanruf bekommen, der schlagartig abbrach. Wie sich später herausstellte, war die 48Jährige im Moment des Anrufs bereits schwer verletzt.

Als das Gespräch urplötzlich unterbrochen war, traf sich der Sohn – jetzt selbst in Panik – mit seinem 16-jährigen Bruder vor dem Haus der Mutter. Über ein Baugerüst kletterten die beiden jungen Männer in die Wohnung im dritten Stock und fanden ihre blutüberströmte, tote Mutter.

Fast parallel hatten Nachbarn Alarm geschlagen und Rettungskräfte angefordert: In dem Haus war ein Mann aus einem der oberen Stockwerke auf die Straße in den Tod gestürzt. Es handelte sich um den 52-jährigen Lebensgefährten der Toten. Die Polizei geht davon aus, dass er sich das Leben genommen hat.

Bei der Obduktion (entgegen der ersten Polizeiankündigung wurde sie schon heute vorgenommen) hat sich laut dem WDR-Bericht herausgestellt, dass weder die Frau noch der Mann Alkohol oder Drogen konsumiert hatten. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen dauerten an. Die Mutter hinterlässt vier Söhne – einer ist 16 Jahre alt, drei weitere sind erwachsen.

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Abscheulich!!!!! Da muß die Verzweiflung unbändig groß gewesen sein!!

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