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Bewerbung für EU-Programm: Gesund essen lernen in der Schule

Apfel, Birne und eine Tüte Milch…

Das Bewerbungsverfahren zum EU-Schulprogramm für das Schuljahr 2017/2018 startet. Das Land NRW kombiniert erstmals zwei laufende Förderprogramme: Für Schulobst und -gemüse und für Schulmilch. Bisher sind beide Programme bei Eltern, Lehrkräften und den Kindern sehr gut angekommen.

Obst, Gemüse und Gemeinschaft

Die Schüler an den ausgewählten Schulen erhalten dreimal in der Woche kostenlos Obst und Gemüse – gegessen wird gemeinsam. Ziel des Programms Schulobst und -gemüse ist, den Kindern mehr über gesundes Essen beizubringen und ihre Essgewohnheiten nachhaltig zu beeinflussen. Dies soll auch durch den Unterricht gefördert und unterstützt werden.

„Kinder entwickeln ein besonderes Bewusstsein für eine gesunde und gleichzeitig leckere Ernährung und lernen Obst und Gemüse mit allen Sinnen kennen, schmecken und lieben“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel. „Ich freue mich deshalb sehr, dass auch in Zukunft wieder Schüler von diesem gelungenen Angebot profitieren können.“

Bewerbungen nach festgelegtem Verfahren

Bei der Schulmilch bleibt zunächst noch alles beim Alten: Bestellungen über den jeweiligen Schullieferanten und auch die Preise werden sich nicht ändern. Antwort auf Fragen finden Interessierte auf der Website www.schulmilch.nrw.de.

Für die Teilnahme am Programmteil Schulobst und -gemüse können sich, wie in den Jahren zuvor, alle Grund- und Förderschulen mit Primarbereich in Nordrhein-Westfalen zwischen dem 13. März und 28. April 2017 für das nächste Schuljahr bewerben. Dies geht ausschließlich online auf www.schulobst.nrw.de. Das Programm wird durch die EU und das Land Nordrhein-Westfalen finanziert.

Die Auswahl der neuen Schulen in der Bewerbungsphase für Schulobst und -gemüse erfolgt nach sozialen Kriterien und auch die Aktivitäten der Schulen im Bereich der Gesundheitsförderung sowie das Konzept zur pädagogischen Begleitung des Schulprogramms sind wichtig.

Die ausgewählten Schulen werden im Juni 2017 benachrichtigt. Die Obst- und Gemüselieferungen starten dann nach den Sommerferien.

 

Weitere Informationen gibt es hier:

www.schulobst.nrw.de

www.schulmilch.nrw.de

 

Kommentare (5)

  • Britta Wobser via Facebook

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    Traurig wenn Kinder das erst in der Schule lernen. Meine Tochter ist zweieinhalb und liebt Obst und Gemüse… Eine gesunde Ernährung sollten die Eltern den Kindern so früh wie möglich „beibringen“.

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  • Helmut Brune

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    Eigentlich weiß man Heutzutage gar nicht mehr so richtig was Gesund ist und was nicht. Bei Obst und Gemüse gibt es da wohl wenig Einwände, außer daß Obst gespritzt und Gemüse Gen-manipuliert sein kann. Vor Jahren wurde immer gesagt, daß Butter ungesund ist wegen ihrer gesättigten Fette und daß man besser Margarine essen sollte. Die heutige Erkenntnis ist, daß Margarine ungesünder ist al Butter. Die gesamte Werbung rundums Essen zielt nur auf die Bequemlichkeit der Menschen. Schnell muß es gehen und nich viel Mühe kosten. Dafür nimmt man in Kauf, daß Lebensmitteln alle mögliche Chemie zugefügt wird. Daß aber Kindern in der Schule beigebracht wird, was Gesund ist und was nicht, begrüße ich natürlich.

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  • Lisa

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    Sowas ist schon traurig ich habe zwei Kinder und sie lieben Obst und Gemüse ich biete ihnen alles an jeden Tag!! Weil man nicht weis was man im Supermarkt bekommt kaufe ich alles erstmal Bio und baue den rest selber an !! Zudem können die Kinder mir dabei helfen sind an der frischen Luft und sie lernen alles von grund auf kennen.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      Super, Lisa, das ist ja vorbildlich! Nicht entmutigen lassen :-) !

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