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Bericht über „Sex-Skandal“ im SportCentrum Kaiserau

In der Sportschule / SportCentrum Kaiserau in Kamen  soll es einen „Sex-Skandal“ gegeben haben. Das berichtete am Freitag (7. April) Spiegel Online. Laut den Recherchen habe der Direktor der Sportschule  Mitarbeiterinnen begrapscht und mit Penis-Fotos belästigt. Der Fußballverband Westfalen trennte sich von ihm – er bekam gleichwohl einen neuen Job beim DFB.

Die Trennung soll diskret per Auflösungsvertrag im Oktober vorigen Jahres erfolgt sein, als Begründung diente ein „persönlichen Schicksalsschlag“ des langjährigen Direktors, der die Sportschule seit 2003 leitete. „Dem SPIEGEL vorliegende Dokumente und Fotos legen den Verdacht nahe, dass dies bestenfalls nur die halbe Wahrheit ist“, schreibt das Magazin.

Mehrere weibliche Mitarbeiter der Sportschule hätten sich im Herbst 2016 bei Betriebsrat und Verbandschef über sexuelle Belästigungen durch den Direktor  beschwert. E-Mails, Chatprotokolle und Penisfotos sollten die Vorwürfe untermauern, eine der Betroffenen nahm sich einen Anwalt. Anwaltlich vertreten ließ sich auch der Beschuldigte, der auf die Nachfragen des Nachrichtenmagazins jedwedes übergriffige Verhalten bestritt. Dennoch schloss der Verband mit dem in die Schusslinie geratenene Direktor einen Auflösungsvertrag – angeblich inklusive einer Abfindung von rund 120.000 Euro. Und kurze Zeit später bekam der Exdirektor einen Job vom DFB.

Update Sonntagabend: Der Bericht des Spiegel schlägt Wogen. FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski lässt ab sofort sein Amt ruhen. Er will am 6. Mai die Vertrauensfrage stellen.

(Foto: SportCentrum Kamen Kaiserau)

Kommentare (3)

  • fürst

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    120.000 Euro und neuer Leitungsjob „Belohnung“, toll.

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  • mustermann

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    das ist doch ein Ansporn sich auf den job auch zu bewerben ….

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  • Michael

    |

    Vielleicht hat er gedacht ,ich schließe mich den neuen Bürger an und gehe straffrei aus?

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