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Bauprogramm für Kreisstraßen – 12,9 Millionen Euro für neue Straßen

Die wirkungsorientierte Steuerung (WOS) macht millionenschwere Vorhaben finanzierbar und soll für ein dauerhaft qualitativ gutes Verkehrsnetz sorgen. Damit das in den Kreisstraßen Unnas verbaute Vermögen trotz hoher Belastung nicht weiter „unter die Räder kommt“, soll ein Straßenbauprogramm 2018 – 2023 ausgearbeitet werden – der Entwurf liegt bereits vor, teilt der Kreis Unna in einer Pressemitteilung mit.

Das Kreisstraßennetz ist fast 220 Kilometer lang. Zusätzlich gibt es über 50 Brücken, 20 Ampelanlagen und acht Lärmschutzwände. Jahrelang wurde dank knapper Kassen nur das Notwendigste gemacht und das „Asphalt-Vermögen“ verfiel zusehends. Derzeit beträgt das Infrastrukturvermögen rund 97 Millionen Euro und ist damit der zweitgrößte Bilanzposten im Haushalt.

Aktuell sind 20 Prozent der Kreisstraßen auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) mit der Note 5 beurteilt. Der Gesamtwert liegt bei 2,98 – ein Durchschnittswert von mindestens 2,8 ist das Ziel.

Knapp 12,9 Millionen Euro wird das Bauvorhaben Berechnungen zufolge kosten, davon sind knapp 8,6 Millionen Euro investiv – und werden mit rund 60 Prozent gefördert. Weitere rund vier Millionen werden für laufende Aufwendungen eingeplant.

Die ersten zehn Maßnahmen sind für 2018 vorgesehen: Ganz oben auf der Liste steht die Rhynener Straße (K 42) in Bönen. Die Sanierung findet auf einer Länge von rund 1.400 Metern im östlichen Teilabschnitt statt und wird etwa 450.000 Euro kosten.

 

Foto: Symbolbild (Straßen-NRW)

Kommentare (1)

  • Helmut Brune

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    Die Baustellen werden ihre Wanderungen fortsetzen.

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