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Bathen verlässt das KK schon zum Jahresende – Sein Nachfolger ist gebürtiger Unnaer

Es – bzw. er – geht jetzt ziemlich schnell. Zum Jahresende (und damit bereits in zwei Wochen) wird Klaus Bathen nach jahrzehntelanger Geschäftsführung des Katharinen-Hospitals Unna die Hellwegstadt verlassen und sich noch einmal größeren Aufgaben zuwenden. Wie berichtet, wird der 55Jährige Chef der St. Johannes-Gesellschaft Dortmund und übernimmt damit die Verantwortung für 3900 Mitarbeiter.

Christian Larisch Lippstadt KK

Der künftige Chef des Katharinen-Hospitals: Christian Larisch (43) aus Werl.

Klaus Bathens Nachfolger am KK – und damit auch an der Spitze des Katholischen Hospitalverbundes Hellweg, zu dem das Unnaer Krankenhaus gehört – wird ein gebürtiger Unnaer: Christian Larisch (43), wohnhaft in Werl und derzeit noch Geschäftsführer des Hospitalverbundes in Lippstadt, zu dem drei Krankenhäuser gehören. Der Vater dreier Kinder war vor seiner siebenjährigen Tätigkeit in Lippstadt schon acht Jahre Verwaltungschef im Werler Mariannen-Hospital an der Unnaer Straße.

Klaus Bathen weitet mit seinem Wechsel nach Dortmund noch einmal erheblich seinen Verantwortungsbereich aus: Die Katholische St.-Johannes-Gesellschaft (Kranken- und Pflegeeinrichtungen) ist Träger von acht Einrichtungen an zehn Standorten. Unter anderem zählen zu ihr das St. Johannes-Hospital (Dortmunds zweigrößtes Krankenhaus nach den Städtischen Kliniken), das Marien-Hospital Hamm, das St. Elisabeth-Krankenhaus, ein Ambulantes OP-Zentrum, Alten- und Jugendhilfeeinrichtungen.

In Fröndenberg wird die Familie weiter wohnen und damit auch der hiesigen Kulturszene erhalten bleiben. Ruth Bathen engagiert sich langjährig im Vorstand des Vereins „Kultur für Uns“ (KfU), Klaus Bathen selbst besucht eifrig die Veranstaltungen in der Kulturschmiede.

Erst beim jüngsten Auftritt der „Bullemänner“ war Bathen auch wieder mit von der Partie und erklärte nach der umjubelten Vorstellung überzeugt: Ein Wegzug aus Fröndenberg wäre für ihn nicht in Frage gekommen – auch nicht bei noch so lukrativem Jobangebot. „Dann wäre ich in Unna geblieben. Ich habe meine Arbeit am Katharinen-Hospital immer gern gemacht und mich in all den Jahren dort sehr wohl gefühlt.“

Das Angebot nun einer solch verantwortungsvollen neuen Position so nah am Wohnort (nur knapp 30 Minuten über die Autobahn) nahm Bathen auch deswegen als ideale Chance wahr, jetzt – mit Mitte 50 – beruflich noch einmal ganz neu durchzustarten.

 

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