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Bankräuber untergetaucht – Polizei erwägt Phantombild

Noch keine verwertbaren Hinweise hat die Polizei nach dem gestrigen Überfall auf die Volksbank in der Gartenvorstadt erhalten.

Kurz nach dem Überfall auf die Filiale an der Hertingerstraße (Bericht auf Rundblick) war eine Nahbereichsfahndung eingeleitet worden. Doch der Täter – ein junger, schmaler blonder  Mann im dunklen Kapuzenanorak, mit dunkler Brille und olivgrüner Baseballkappe – verschwand zu Fuß in Richtung Ahornstraße und ist momentan untergetaucht.

Die Tatsache, dass der bewaffnete Bankräuber nicht maskiert war, warf bei Rundblick-Lesern die Frage auf: Wieso gibt es kein Phantombild?  Es soll ein Bild erstellt werden, erklärte eben auf Anfrage die Polizeipressestelle, doch dafür ist erst ein gerichtlicher Beschluss erforderlich. In akuten Fällen kann es damit schnell gehen: Von dem 77jährigen Sextäter, der vorige Woche in einem Dortmunder Altenheim eine 85Jährige Demenzkranke missbrauchte, war zwei Tage später ein Phantomfoto erstellt – das dem Täter derart ähnelte, dass er sich aufgrund des öffentlichen Fahndungsdrucks am Tag darauf freiwillig der Polizei stellte.

Auch ein Bankräuber, der Anfang September ein Geldinstitut in Dortmund überfiel und dabei fotografiert wurde, kapitulierte unverzüglich freiwillig, nachdem sein Konterfei überrregional in sämtlichen Medien verbreitet war.

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