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Band 2 der Unnaer Stadtgeschichte: Zurück bis in die Urzeit

Erinnert sich irgendjemand noch an Hertinghausen? Lang, lang ist´s her… 400 Seiten pralle Unnaer Stadthistorie, die diesmal von der Ur- und Frühgeschichte bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts reichen, bietet der druckfrische zweite Band der Unnaer Stadtgeschichte.

Chronologisch betrachtet ist es der erste Band, merkte Dr. Peter Kracht als Vorsitzender des Historischen Vereins bei der Vorstellung des kompakten Buches an, für das der Historische Verein erneut als Herausgeber zeichnet. Denn er greift in die früheste Urgeschichte Unnas zurück, während der im vorigen Jahr erschienene erste Band den Zeitraum vopn 1806 bis zur Neuzeit abdeckte.

Alle Beiträge auch dieses zweiten Bandes wurden indessen wieder von Autoren aus der städtischen Heimatpflege verfasst. Einem „bunten Spektrum ausgewiesener historischer Experten“, freut sich Dr. Kracht, und die meisten leben in Unna – wie Gästeführer Wolfgang „Patze“ Patzkowski, Historiker Klaus Basler (der Lünerner schrieb 80 Prozent der Berichte) oder natürlich Dr. Peter Kracht selbst, der sich als Kreisheimatpfleger auf sein Spezialgebiet „Die Römer“ konzentriert.

Generell deckt dieser zweite – frühe – Band der Geschichte der Eselsstadt ein breites, abwechslungsreiches Themenspektrum ab: seien es untergegangene Ortsteile aus dem Mittelalter (etwa Hertinghausen – Hertingerstraße oder der hochprozentige Hertingpörter künden noch davon), sei es der Stadtbrand 1723 oder kirchliche Themen wie Reformation, Philipp Nicolai und „Hexenforscher“ Hartmut Hegeler. Grafiken, Karten und Porträts illustrieren das Buch, das ab diesen Samstag für 19,90 Euro in der Buchhandlung Hornung am Alten Markt sowie in der Buchhandlung Schwager in Massen erhältlich ist.

 

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