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Baby lag tot im Bettchen – Staatsanwaltschaft Münster geht Gewaltverdacht nach

Schlimmer Verdacht im münsterländischen Kreis Steinfurt. Ein vier Monate alter Säugling wurde dort am Samstagmorgen tot in seinem Bettchen gefunden. Die Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, dass das Baby möglicherweise durch heftiges Schütteln starb – demnach gewaltsam zu Tode kam. Dazu laufen jetzt die Ermittlungen.

Gefunden hatten das leblose Baby die 24-jährige Mutter und ihr 29-jähriger Lebensgefährte. Der Notarzt, den die Eltern verständigten, konnte nur noch den Tod feststellen. „Da die Umstände völlig unklar sind, wurde von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet“, erläuterte Oberstaatsanwalt Heribert Beck. „Diese brachte nach ersten Untersuchungen am 27. April das vorläufige Ergebnis, dass das Kind möglicherweise ein Schütteltrauma erlitten hat und daran verstorben ist. Dieses muss aber noch durch weitere Untersuchungen abgesichert werden.“

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