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Auf Securitymann eingestochen: Prozessbeginn wegen Mordversuch in Unterkunft Rüthen

Die Anklage ist drückend: versuchter Mord an einem Sicherheitsmitarbeiter in einer Unterkunft im Kreis Soest. Ein Asylbewerber aus Eritrea muss sich seit Dienstag (13. 6.) vor dem Arnsberger Landgericht verantworten. Er soll im Februar dieses Jahres blindwütig auf einen Security-Mitarbeiter in der Flüchtlingsunterkunft Rüthen eingestochen haben.

Wie der Gerichtsberichterstatter des WDR schildert, begann der Prozess unter hohen Sicherheitsvorkehrungen.

„Der Angeklagte, ein kleiner, drahtiger Mann, ist komplett gefesselt: an den Füßen, an den Händen und die Handschellen sind zusätzlich an den Körper gebunden. Außerdem sitzen vier Wachtmeister mit Schutzwesten hinter ihm“, schildert der Sender die Szenerie zum Prozessauftakt im Landgericht.

Denn der 26 jährige Afrikaner sei in der Vergangenheit schon mehrfach „ausgerastet“. Sein bewaffneter Angriff auf den Securitymann in der Asylunterkunft soll dementsprechend nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein.

Zum Motiv:

Laut Anklageschrift stand der Security-Mitarbeiter dem 26 Jährigen angeblich auf dem Weg zur Essensausgabe im Weg. Da habe er – vermutlich weil er sich in seiner „Ehre gekränkt“ fühlte – zu einem Brotmesser gegriffen und seinem Opfer Stichwunden in den Hals und ins Gesicht beigebracht.

Kommentare (3)

  • fürst

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    Vermutlich Anklage dramatisch, Urteil skandalös milde.

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    • Redaktion Rundblick-Unna.de

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      „Vermutlich“, ja ja. Wieso warten wir das Urteil nicht einfach ab?

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  • Willy

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    Wenn ich mir den Text oben durchlese frage ich mich, warum es soweit kommen kann, warum wird so etwas hier geduldet und nicht ausgewiesen?

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