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Auf Drogen in Abrissbaracke eingeschlafen – gerade noch rechtzeitig entdeckt

Er wäre unter Schutt und Geröll begraben worden – hätten hellwache Mitarbeiter einer Abrissfirma den tief und fest Schlummerenden nicht noch gerade rechtzeitig in dem Abrissgebäude am Dortmunder Bahnhof entdeckt.

Um 8 Uhr heute Morgen informierten die Mitarbeiter der Abrissfirma die Bundespolizei über einen Mann, der in einer alten Bahnbaracke des Hauptbahnhofs schlafen würde. Neben dem Mann lagen Drogen.

Einsatzkräfte weckten den Vietnamesen, stellten bei ihm eine geringe Menge Marihuana fest und kassierten sie ein. In der Jackes des 38-Jährigen fand sich allerdings noch härterer Stoff – Heroin und mutmaßlich Chrystal Meth. Der Mann war denn auch wegen Drogendelikten polizeibekannt. Gemeldet ist er in Naumburg. Nun hat er ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Drogenbesitzes am Hals – aber er lebt, und das hat er nur seinem kurzfristigen Entdecktwerden zu verdanken.

Schlussbemerkung der Bundespolizei dazu: „Dieser Fall weckte bei den Einsatzkräften Erinnerung an einen ähnlichen Sachverhalt, bei dem ein Obdachloser drei Tage in einer alten Bahnbaracke eingesperrt war.“

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