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Auf blauen und roten Wegen durch die Heimat

Die neue Freizeitkarte „RadTour östliches Ruhrgebiet“ ist erschienen. Wer seine Heimat zwischen Dortmund, Hamm, Nordkirchen und Iserlohn per Rad erkunden möchte, kann die Touren jetzt schon einmal bequem zu Hause planen.

Günter Bremerich, Karola Geiß-Netthöfel, Ursula Sopora und Hermann Hupe präsentierten den neuen Routenplaner. Foto: Tobias Kestin

Günter Bremerich, Karola Geiß-Netthöfel, Ursula Sopora und Hermann Hupe präsentierten den neuen Routenplaner. Foto: Tobias Kestin

Am Dienstag präsentierten die RVR-Regionaldirektorin Karol Geiß-Netthöfel, die stellvertretende Landrätin Ursula Sopora und Kamens Bürgermeister Hermann Hupe das neue Werk. Für zehn Euro erhalten die Radfahrer eine Karte, auf der alle Radwege eingezeichnet sind. Erhältlich ist der Planer  etwa im Online-Shop des Regionalverbandes.

Die roten Radwege zeigen durchgehende Routen wie die Route der Industriekultur oder den Ruhrtalradeweg und die Zabelroute. In Blau zeichnete das Planungsteam Radwege der Städte und Kreise ein. Entstanden ist der Plan dank der Zuarbeit der Städte und Kreise, auch die Experten des ADFC haben ihre Touren-Tipps gegeben.

Radler können Touren selbst ausmessen oder einfach herunterladen

Die zweite Auflage des Radtourenplaners „östliches Ruhrgebiet“ ist nicht nur größer geworden. Erstmals ist ein UTM-Gitter und ein GPS-Kartometer mit dabei – so können die Radfahrer ihre Touren in ihr Navigationssystem eingeben und abfahren.

Wer bestimmte Routen fahren möchte, kann auch einfach die Website des ADFC im Kreis Unna besuchen. Dort haben die Radlobbyisten zahlreiche Routen zum Download bereitgestellt: Etwa die Zabelroute, einer Trainingsstrecke von Erik Zabel.

Diese Routen bietet der Plan

Auch finden sich weitere Routen problemlos im Netz: Der Ruhrtalweg, die 100-Schlösser-Route, die Burg- und Schloss-Tour, die Lenne-Route, die Fußballroute, entlang des Dortmund-Ems-Kanals, die Emscher-Route, der Landesgarten-Schau-Route, den Werse-Radweg und die Römer-Lippe-Route.

Viele der Routen und noch einige mehr hat das Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr auf einer Website gesammelt

Begleitheft mit Sehenswürdigkeiten

Ergänzt wird das Tourenbuch durch ein Begleitheft: Auf fast 90 Seiten wurden all die Sehenswürdigkeiten in Dortmund, Hamm, dem Kreis Unna, Menden, Nordkirchen und Werl zusammengestellt. Ein Angebot, das die Organisatoren für enorm wichtig halten: Der Einzelhandel und die Gastronomie entlang der Strecke profitieren enorm von zahlreichen Radlern, sagt Regionaldirektorin Karin Geiß-Netthöfel.

 Metropole Ruhr bietet 700 Kilometer Radweg

Wem das östliche Ruhrgebiet nicht genug ist, hört hinter Dortmund einfach nicht auf zu fahren: Mit dem Emscher-Park-Radweg und dem Rundkurs Ruhrgebiet  (als Download von der Route Industriekultur) als Grundgerüst bietet die Metropole Ruhr mittlerweile 700 Kilometer Radweg. Meist gut ausgebaut, auch für nicht ganz so fitte Radfahrer zu meisten.

Mittelfristig soll das Netz auf rund 850 Kilometer anwachsen, dafür plant der Regionalverband Ruhr derzeit weitere Nord-Süd-Verbindungen zu schaffen. Optimal seien dafür alte Zechentrassen. Diese seien weitgehend kreuzungsfrei und ohne Anstiege. Vorbild sei etwa die Strecke zwischen Bergkamen und Werne.

[info]Ab sofort erhältlich: Die „RadTour „Östliches Ruhrgebiet“ erscheint in einer Auflage von 5.000 Exemplaren. Das Karten-Set kann ab sofort für zehn Euro direkt beim RVR telefonisch unter 0201/2069-275, per Fax  unter 0201/2069-400 oder im Onlineshop www.shop.metropoleruhr.de, aber auch im Buchhandel, bei Tourismusinformationen und anderen Internetbuchhändlern bestellt werden. [/info]

 

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