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Auch Jugendherbergen nehmen jetzt Flüchtlinge auf

Die Aufnahmekapazitäten für nach Deutschland geflüchtete Menschen werden immer knapper. Daher geriert die Bezirksregierung Arnsberg jetzt auch Räumlichkeiten in Jugendherbergen für die Unterbringung von Asylbewerbern.

Wie der WDR am heutigen Abend meldet, stellt die Jugendherberge am Cappenberger See in Lünen stellt ab Oktober Plätze für Flüchtlinge zur Verfügung. Die Bezirksregierung Arnsberg schloss ein entsprechendes Abkommen mit dem Jugendherbergsverband Westfalen-Lippe. Als weitere Jugendherberge, die Asylbewerber aufnehmen könnte, denkt die Bezirksregierung an die Unterkunft an der Glörtalsperre in Breckerfeld. Denn da die Flüchtlingszahlen weiter ansteigen, befürchtet Arnsberg, dass die vorhandenen Unterkünfte im Herbst knapp werden könnten.

Das Abkommen gilt zunächst bis Ende Januar 2016. Deutlich länger läuft die Vereinbarung des Landes NRW mit der Stadt Unna betreffs der Landesstelle Massen: Diese ist per öffentlich-rechtlicher Vereinbarung bis Ende 2024 als Flüchtlingsunterkunft für bis zu 600, in Spitzenzeiten bis zu 800 Menschen festgeschrieben. Ab morgen, 1. Juli, dient sie zusätzlich als Erstaufnahmeeinrichtung für Registrierung und Gesundheitsuntersuchung neu ankommender Flüchtlinge (wir berichteten).

Kommentare (37)

  • Rolf Simon via Facebook

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    Jetzt schlägt es bald 13. Und unsere Jugend muss vielleicht noch bei einer Klassenfahrt ins Hotel umsiedeln?

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    In den Hotels wohnen doch auch schon Flüchtlinge. Und auch bald bei ihnen zu hause

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  • Andreas Gidom via Facebook

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    Na ob das irgendwann noch Gut geht Was Mann auf manchen Seiten liest Glaub ich das Nicht Mehr Der Topf Kocht

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  • Raphael Bolte via Facebook

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    Es wird immer schöner! Was ist als nächstes dran? Räumen wir Schulen und Turnhallen? Brauchen wir als Deutsche ja dann nicht mehr!
    Ich frag mich nur , wann Deutschland, oder das was davon übrig ist endlich wach wird!?

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Wo bleibt die Toleranz? Wir leben doch alle hier in sauß und braus. Für arme Menschen geht man doch gerne 9 oder 10 Stunden am Tag zur Arbeit.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Verglichen mit Menschen, die sich aus Kriegsgebieten zu uns herretten und nach einer lebensgefährlichen Flucht über das Mittelmeer nur noch das sprichwörtliche Hemd am Leibe besitzen, leben wir hier ganz entschieden in Saus und Braus, Dominik Brauckmann.

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    • Dominik Brauckmann via Facebook

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      Warten wir es ab was noch passiert

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dominik, es will doch hier keiner die Probleme verniedlichen. Die gibt es natürlich. Es gibt gezielte Einreisekriminalität, es gibt leider Menschen, die Gastrecht mit Füßen treten. Aber es gibt eben auch andere Seiten der Problematik, und daher greifen pauschale Abwehrreflexe einfach zu kurz. Dass in der Flüchtlingspolitik alles Mögliche schief läuft, darüber müssen wir hier nicht diskutieren, klar tut es das.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Weltpolitiker, wann schließt ihr euch zusammen und tut etwas, daß diese Menschen in ihren Herkunftsländern ein lebenswertes Leben führen können, ohne, daß sie für ihr Leben fürchten müssen!!

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Ja, Helmut Brune. Und bis es soweit ist, dürfen diese Menschen mitmenschliche Hilfe erwarten, wenn sie in ihren Heimatländern um Leib und Leben fürchten müssen.

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  • Dominik Brauckmann via Facebook

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    Erstmal abwarten was im Lager abgeht wenn morgen die ersten Busse eintreffen.

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  • Lola Rennt via Facebook

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    Die meisten von uns haben leider ganz vergessen das wir auf der Sonnenseite dieser Welt leben……
    Wer von uns kennt Krieg? Hunger?
    Alle Väter alle Mütter was tätet ihr, wenn Morgen das Leben euere Kinder durch Krieg und Hunger gefährdet würde?
    Allles daran setzen, das eure Kinder überleben?
    Flüchten? Versuchen, dorthin zu gelangen, wo eure Kinder eine Zukunft haben?
    Betet, das euch das niemals geschied und werdet endlich wach…..

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    • Hugo

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      Ich würde um Frieden kämpfen in meinem Land und nicht weglaufen …und Frauen und Kinder ort im stichlassen.Lg

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Es wäre immer wieder zu begrüßen – bleibt vielleicht ein frommer Wunsch – wenn hier statt undifferenzierter pauschaler Parolen dann und wann einfach ein kurzer Moment innegehalten und überlegt würde, wie sich wohl ein Mensch fühlen mag, der nur die Wahl hat, unter Lebensgefahren ins Ungewisse zu flüchten, alles zurückzulassen, was er hat, oder in seinem Heimatland dem sicheren Tod entgegenzusehen. Wir sind uns sicher, dass die meisten unserer Leser sowohl die Fähigkeit wie auch die Empathie für eine differenziertere Betrachtungsweise dieser hochkomplexen Flüchtlingsproblematik besitzen bzw. aufbringen können. Nur mal als Gedankenanstoß von uns..

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Ja, der Meinung bin ich auch. Es wird wohl ein frommer Wunsch bleiben, daß Politiker das tun werden, die tun im Allgemeinen nur was, wenn in einem Gebiet was zu holen ist, wie Bodenschätze z. B. . Ich verstehe auch die Kritiker, die gegen die Flüchtlinge sind. Man sollte aber bedenken, daß die Menschen in eine völlig und unbekannte Welt kommen und alle ihre vertrauten Gewohnheiten ablegen müssen. Deutsche wollen ja, daß Flüchtlinge sich sofort deutschen Regeln anpassen. Italiener wollen, daß sie sich Italienischen Gebräuchen anpassen. Meines Erachtens ist das eine sehr schwierige Aufgabe, zumal viele der Flüchtlinge auch nur über eine geringe Schulausbildung verfügen.

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Türkei, Polen, Bulgarien, Ungarn u.a. haben Gefängnisse, keine Flüchtlingsunterbringungen. Und Italien hat Lager mit grausamen Zuständen. Wer würde da nicht hierbleiben wollen oder hierher kommen wollen? Da einfach zu sagen – nö, zu uns nicht, Tür zu – ist vielleicht doch eine Spur zu herzlos und gedankenlos.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Auch kann ich mir vorstellen, wenn man sein Leben bisher so gelebt hat, daß man gerade mal das Allernötigste zum Überleben hatte und man kommt dann in ein Land, in dem Schaufenster verlockende Dinge zeigen, die man liebend gern hätte, daß da der Eine oder Andere sich nicht beherrschen kann und einfach was klaut. Wir kennen nur unsere westliche Welt mit Luxus und können uns Armut nicht richtig vorstellen. Im Vergleich zu deren Lebensart, ist in Deutschland Hartz4 purer Luxus. Außerdem sollten wir nicht vergessen, daß die westlichen Länder den Afrikanischen Kontinent sehr ausgebeutet haben und für ‚n Appel und ‚n Ei teure Bodenschätze dort weg geholt haben.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Natürlich darf das keine Rechtfertigung sein. so meinte ich es auch ganz sicher nicht.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Andererseits sehe ich aber auch mit wenig Vertrauen in die Zukunft. Die Flüchtlinge hier auffangen is aus menschlicher Sicht eine Notwendigkeit, es ist Human. Was wird aber in einigen Jahren mit denen geschehen? Werden sie wieder Ausgewiesen in ihre unsichere Heimat oder bleiben sie hier?? Wenn sie hier bleiben, kommen ihre Familien dann auch hinterher?? Bekommen sie langjährige Unterstützung vom Staat? Spricht es sich herum in der Welt, so daß auch Flüchtlinge aus anderen Teilen der Welt diesen Weg wählen?? Dieses komplexe Thema kann nicht nur mit menschlicher Gutmütigkeit gelöst werden. Das wird noch eine Menge hinter sich her ziehen, wenn das nicht äußerst sorgfältig Behandelt wird.

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  • Helmut Brune via Facebook

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    Na ja, jeder kann nun lesen, wie ich darüber denke.

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  • Melanie Köhnemann via Facebook

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    Schade das manche so über Menschen urteilen.. Ich hoffe das diese Leute nie in eine ähnliche Situation kommen.. Keiner gibt seine Heimat gerne auf.. Das es das ein oder Problem gibt sehe ich auch.. Wir haben aber auch eine Verantwortung..

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    • Melanie Köhnemann via Facebook

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      Einfach mal Augen aufmachen und nicht immer an sich selbst denken..

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      • Hugo

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        Wenn deine Rente weg ist und demnächst Steuererhöhungen kommen deswegen möchte ich dich mal sehen.Oder bist du eine Bronze.Deutschland kann nicht die ganze Welt retten.Wir sind doch eh nur Nazis.Aber erst hier her kommen,alles bekommen und dann uns Nazis schimpfen.Das ist aber in Ordnung? Die Traumwelt wird bald kaputt gehen.Dann hat niemand mehr was davon.So siehts aus ihr gut Menschen

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Christina Felly: Warum NICHT wir?

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    • Dominik Brauckmann via Facebook

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      Wem gegenüber haben wir eine Verantwortung?

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    • Melanie Köhnemann via Facebook

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      Also wen es normal ist das wir hier im Überfluss leben und andere auf Schlauchbooten im Meer ertrinken weil wir uns für nicht zuständig halten dann haben wir keine Verantwortung.. Armes Deutschland..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Dominik Brauckmann: Gegenüber Menschen, die in Not sind und Hilfe brauchen.

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    • Melanie Köhnemann via Facebook

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      Rumänien und Bulgarien sind sind in der EU.. Außerdem bezweifle ich das die einfache Bevölkerung sich seine Not selbst macht..

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    • Rundblick Unna via Facebook

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      Die sog. „Wirtschaftsflüchtlinge“ aus dem Kosovo z. B., da hat Christina Felly durchaus Recht, haben praktisch null Chance auf Asyl. 97 Prozent der Anträge werden abgelehnt. Das Problem – in diesen wie anderen Ländern – ist, dass den Menschen dort oft das Blaue vom Himmel herunterversprochen wird, dass Deutschland mit offenen Armen sie als Land erwartet, in dem Milch und Honig fließen. Dann sind sie hier – und alles ist ganz anders. Wer würde grundsätzlich Menschen daraus einen Verwurf machen, dass sie aus Perspektivlosigkeit (es muss ja „nicht einmal“ Krieg sein) in ein vermeintlich besseres Leben fliehen möchten, wenn es ihnen möglich gemacht wird? Natürlich müss/ten die Stellschrauben in jedem dieser Länder direkt angesetzt werden. Und natürlich muss auch Deutschland seine Möglichkeiten und Grenzen klar definieren und natürlich muss ein EU-einheitliches Asylrecht für alle Mitgliedstaaten her. Bis es aber soweit ist, werden wohl die wenigsten (hoffentlich) in Frage stellen, dass wir ein Verantwortung dafür tragen, dass Mitmenschen nicht elendiglich im Mittelmeer absaufen.

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      • Hugo

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        Ich würde mit meinen Kindern nicht so aufs Meer fahren.Auch dann nicht wenn ich im elend Leben würde.Was wir hier auch bald haben werden.Dann bleibe ich trotzdem hier.Lg

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  • Rundblick Unna via Facebook

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    Genau das ist nämlich das Problem, Christina Felly, dass Menschen in Lebensgefahren hier in zahlreichen Posts einfach pauschal mit kriminellen Ausländerbanden in einen Topf geworfen werden. Und nein, keine Sorge. Es werden ganz bestimmt keine Klassenfahrten „geopfert“ weden müssen.

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  • Christina Felly via Facebook

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    Natürlich werden keine Klassenfahrten geopfert ☺..War nur etwas ironisch gemeint ..Menschen die Schutz benötigen müssen auf gewisse Zeit aufgenommen werden .ob se dann irgendwann in ihr Heimatland zurück gehen ist fraglich .Da ist nicht die Kapazität und das Geld Syrien zb auf zu bauen …
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  • Marco Ewald via Facebook

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    Ich verstehe die Welt gerade nicht mehr.

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